(openPR) Elf französische Unternehmen stellen vom 18. bis 20. November auf der Leipziger Messe für Denkmalpflege und Restaurierung aus
Die meisten von ihnen sind mit dem EPV-Gütesiegel ausgezeichnet. Das Gütezeichen EPV (Entreprise du Patrimoine Vivant) wird vom französischen Ministerium für Wirtschaft, Industrie und Arbeit verliehen und zeichnet Unternehmen aus, die über ein spezielles, seltenes, renommiertes oder überliefertes Know-how verfügen, das sich auf die Beherrschung traditioneller oder hochtechnischer Fertigkeiten und Techniken stützt und eine regional geprägte Identität ausweist. Seit der Einführung des Gütesiegels im Mai 2006 wurden bereits 814 französische Unternehmen damit ausgezeichnet. Diese Unternehmen beschäftigen insgesamt 34.000 Angestellte und erwirtschaften einen kumulierten Jahresumsatz von 8,6 Milliarden Euro.
Die Unternehmen mit dem EPV-Gütesiegel decken sieben große Bereiche ab: Professionelle Ausrüstungen, bauliches Kulturerbe, Dekoration, dekorative Tischgestaltung, Gastronomie, Kultur und Freizeitgestaltung sowie Mode- und Schönheitsbranche. Ob es nun Möbelrestaurateure sind, Schneider, Orgelbauer oder auch Feinkostspezialisten: diese Fachleute sind bestrebt, ihr kulturelles Erbe lebendig zu halten und ihr handwerkliches Wissen weiterzugeben. Dabei haben 58 Prozent dieser Unternehmen weniger als zehn Angestellte. 23 Prozent der Firmen wurden vor 1900 gegründet, weitere 20 Prozent zwischen 1900 und 1950. Die ausgezeichneten Unternehmen befinden sich momentan mehrheitlich in den Regionen Île-de-France, Rhône-Alpes, Provence-Alpes-Côte d’Azur und Limousin. Mehr als 80 Prozent dieser Unternehmen erzielen einen Teil ihres Umsatzes im internationalen Geschäft. Für 16 Prozent davon stellt der Export die Hauptabsatzmöglichkeit dar.
Bildunterschrift:
Über 800 französische Unternehmen sind mit dem EPV-Gütesiegel ausgezeichnet, das für ‚Entreprise du Patrimoine Vivant, Unternehmen ‚Lebendes Kulturgut‘‘ steht. Sie alle verfügen über besondere Kunstfertigkeiten und haben sich zur Aufgabe gemacht haben, unter Einhaltung traditioneller Herstellungsverfahren das kulturelle Erbe lebendig zu halten.












