(openPR) München, 08. November. Mit zwei temporären Art-Events will das Münchner Unternehmen Südhausbau den besonderen Charakter der vor kurzem fertiggestellten Immobilie im Gärtnerplatzviertel unterstreichen und gleichzeitig auch passende Mieter auf die Gewerbefläche aufmerksam machen. Zu sehen sind unter anderem außergewöhnliche Objekte, Schmuck und Mode aber auch Bilder, Skulpturen sowie Videoarbeiten verschiedener Künstler.
Mit den beiden Ausstellungen im Erdgeschoss des Gebäudes in der Müllerstraße 20 möchte das traditionsreiche Münchner Unternehmen nicht nur die Zeit des Leerstandes überbrücken. Ganz bewusst wird hier das Thema Kunst aufgegriffen, für das sich Südhausbau schon seit Jahren engagiert und das auch bei diesem Projekt von Beginn an eine besondere Rolle spielt. „Abriss“ war der Titel einer Ausstellung der Künstlerin Simone Lanzenstiel in den alten Räumen auf dem Grundstück, bevor diese abgebrochen wurden.
Auch das neue Gebäude, das von dem renommierten Architekten Professor Peter Ebner entworfen wurde, beherbergt bereits zwei Kunstwerke als festen Bestandteil. So veredelte die Künstlerin Motoko Dobashi mit ihrem Wandgemälde „Ballons“ das Innere der Aufzugskabine. Die Feuerwehrzufahrt wurde von Benjamin Bergmann in Form eines hölzernen Aluminiumtors gestaltet.
Selected Items nennt sich der Temporary Store, der nun am 11. November mit einer Vernissage beginnt. Die Designerin und Designtheoretikerin Alexandra Weigand hat die Objekte ausgewählt und zusammengestellt. „Die ausgewählten Objekte verbindet das Verschwimmen der Grenzen zwischen den einzelnen Gattungen, die Rückbesinnung auf Tradition und Handwerk einerseits und der Blick in die Zukunft durch neue technologische Möglichkeiten andererseits“, so Weigand über das Konzept.
Die Gemeinsamkeit der angebotenen Objekte liegt im individualisierten Herstellungsprozess: sie sind handgefertigt, gefaltet, aus Bestehendem neu zusammengefügt, gezüchtet, maßgefertigt oder mittels CAD entworfen und per Prototyping dreidimensional ausgedruckt. Das Ergebnis sind Unikate, Kleinserien, Sonderanfertigungen und individuelle Serienprodukte, die im Spannungsfeld zwischen handwerklichem Können und neuen Produktionsmöglichkeiten entstehen.
Am 27. November startet dann die Galerie Christine Mayer mit einer Ausstellung, die ebenfalls eigens für die Räumlichkeiten in der Müllerstraße zusammengestellt wurde. Die meisten der ausgestellten Kunstwerke wurden speziell für die Ausstellung entworfen. Christine Mayer konnte namhafte Künstler wie André Butzer, Thilo Heinmann, Andy Hope 1930, Franka Kaßner, Mahlergruppe, Hans-Jörg Mayer, Anne Rößner, Emanuel Seitz, Markus Selg, Lorenz Straßl, Frank Stürmer, Aribert von Ostrowski und Alexis Tsioris für dieses Projekt gewinnen.
André Butzer hat sich zum Beispiel für ein neues graues Bild entschieden, weil es zu den grauen Betonwänden und Decken des im Rohzustand belassenen Raumes passt.
„Wir wünschen uns für die Gewerbeeinheit im Erdgeschoss des Wohnhauses auch dauerhaft eine Lösung, die den besonderen Charakter der Immobilie unterstreicht, deshalb haben wir uns auch für dieses Konzept der Zwischennutzung entschieden“, so Dr. Matthias Ottmann, Geschäftsführer der Südhausbau.









