(openPR) 70 Prozent neue Kunstwerke, 100 Künstler, eine Berliner Botschaft.
Dank des nach hinten verschobenen Abrisstermins durch den Projektentwickler Diamona&Harnisch öffnet die Leistungsschau der Berliner Street-Art-Szene Berlin noch einmal für 3 Tage. Die Künstler zeigen, welche Kraft Berlins Subkultur hat, und gestalten WANDELISM neu: Zum Gallery-Weekend, ab dem Abend des 26. April, gibt es neue Kunstwerke, mehr Künstler und eine Botschaft aus Berlin: Zwischennutzung rettet Berlins Kultur in Zeiten des Immobilienbooms.
Knapp 3 000 Loop-Dosen und über 400 Loop-Marker wurden in die Wilhelmsaue 32 geliefert, die Wunschzettel aller mittlerweile 100 Künstler berücksichtigt. Seitdem riecht es wieder nach frischem Lack, es wird gearbeitet, und zwar bei Tag und Nacht. Am 26. April um 18:00 Uhr wird sich WANDELISM verwandelt haben. 70 Prozent der Kunstwerke werden anders oder komplett neu sein. Die Ausstellung wird dann ab dem 27.4. für drei Tage täglich ab 12:00 Uhr kostenlos zu sehen sein. Auch Sonderführungen können wieder gebucht werden. Das dadurch und durch Spenden eingenommene Geld geht zu 30 Prozent in die Verschönerung der Kita Kinderwald durch das Künstlerkollektiv Murales. 70 Prozent der Einnahmen werden zu gleichen Teilen unter allen Künstlern aufgeteilt.
„Allein die Möglichkeit, die Räume noch einmal frei bespielen zu können, ist großartig!“, sagt Moritz Tonn, einer der Organisatoren von WANDELISM. „Das Engagement und die Freude der Künstlerinnen und Künstler sind uns Anlass genug, unter dem Motto „and again“ einen weiteren Wandel zu schaffen.“
In den zwei Wandelism-Wochen besuchten 30 000 Menschen die ehemalige Autowerkstatt, welche sich in ein 2 000 Quadratmeter großes Kunstobjekt verwandelt hatte. Knapp 80 Mio. Menschen weltweit erfuhren über die Presse und Social Media von der Berliner Idee, mit Zwischennutzung Berlins Kultur vor der Verdrängung zu bewahren.





