(openPR) Am 25.11.2010 setzt die Fachtagung des wienXtra-instituts für freizeitpädagogik und der Bundesjugendvertretung Ergebnisse der Armutsforschung in Bezug zur pädagogischen Praxis.
Das 2010 ausgerufene „Europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ stellt das Thema Armut in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Fachgremien, Medien und Organisationen beschäftigen sich mit Ursachen und Auswirkungen. Die Tagung „Junge Armut“ richtet den Fokus ganz auf Kinder und Jugendliche.
Kevin stapft in Sportschuhen durch den Schnee, Betül nimmt an der Landschulwoche wieder mal nicht teil. Rund eine Million Menschen in Österreich sind laut amtlicher Statistik armutsgefährdet. 264.000 davon sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Diese alarmierenden Zahlen stehen in Kontrast zur weitverbreiteten Meinung, dass hierzulande niemand am Hungertuch nagen muss – eine Fehleinschätzung und: Armut hat in wohlhabenden Gesellschaften wie der österreichischen viele Gesichter. Fest steht: Heranwachsende haben ihre Armut nicht selbst verschuldet. Sie ist jedoch der bestimmende Faktor für ihre Lebenschancen.
Die Tagung beleuchtet Fragen wie: Welche Dimensionen beinhalten Armut und wachsender sozialer Ausschluss von Kindern und Jugendlichen? Wie versuchen die Betroffenen ihre Situation zu bewältigen? Welche Konzepte hat die Jugendarbeit, wo sind ihre Grenzen und welche politischen Maßnahmen können wirkungsvoll gegensteuern? Ein brennendes Gesellschaftsthema – aus der Sicht von Wissenschaft, Politik, der Jugendarbeit, dem Kollektivtheater Wien und den TagungsteilnehmerInnen.
Eine Veranstaltung des wienXtra-instituts für freizeitpädagogik (ifp) in Kooperation mit der Bundesjugendvertretung (BJV).
Junge Armut: Von Sackgassen und Auswegen
am Do, 25.11.2010; 9:00-17:00
im Bildungszentrum der AK-Wien
4., Theresianumgasse 16-18
Anmeldung erforderlich bis spätestens Do, 11.11.2010 unter www.ifp.at











