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„50 Jahre Laser“ und Lasereinsatz in der Produktion

02.11.201011:37 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: „50 Jahre Laser“ und Lasereinsatz in der Produktion
Neues von den TEA-Partnern Hochschule Augsburg und Technologie Centrum Westbayern
Neues von den TEA-Partnern Hochschule Augsburg und Technologie Centrum Westbayern

(openPR) Augsburg / Nördlingen, 28.10.2010:
13 hochkarätige Referenten faszinieren bei Forum und ermöglichen besonderen Erfahrungsaustausch. 16. Technikforum am Technologie Centrum Westbayern führt Nutzer, Anbieter, Vertreter aus Forschung und Entwicklung zusammen.



Beim Expertenworkshop „Lasereinsatz in Produktion und Automation, Lasermarkierung, Rapid Prototyping“ informierten 13 Gastreferenten aus Forschung und Entwicklung, renommierten Unternehmen und Anwender über den Einsatz von Hochleistungslasern in der industriellen Fertigung. Das in Zusammenarbeit mit der Hochschule Augsburg, dem Cluster Mechatronik & Automation, dem VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer), dem Transfernetzwerk TEA und dem VDI (Verein deutscher Ingenieure) konzipierte Anwendertreffen stieß auf großes regionales und überregionales Interesse.

„Laserlicht ist ein präzises und extrem leistungsstarkes Werkzeug, dessen 50. Geburtstag wir dieses Jahr feiern“, eröffnete Prof. Dr. Markus Glück (Hochschule Augsburg / TCW) mit einem Impulsreferat die Tagung. „Die herausragenden Eigenschaften des Lasers machen ihn für viele fertigungstechnische Aufgaben unverzichtbar. Heute können wir mit Laserlicht zuverlässig schneiden, bohren, Materials auf- und abtragen, löten, Prototypen fertigen und vieles mehr.

Ins Thema führte Jürgen Metzger (TRUMPF, Ditzingen) ein. Er ließ zunächst 50 Jahre Lasereinsatz in der mechanischen Fertigung Revue passieren bevor er über aktuelle Entwicklungen beim Marktführer berichtete. Vor allem das Laserauftragschweißen sei reif für die Anwendung, wie Metzger anhand mehrerer Anschauungsbeispiele zum Greifen eindrucksvoll aufzeigte.

Führend in der deutschen Laserforschung ist das Fraunhofer Institut für Lasertechnologien (ILT) in Aachen. Michael Ungers vom ILT stellte neue Ansätze zur Qualitätssicherung in der Lasermaterialbearbeitung vor, u. a. Lösungsansätze zur Leistungsregelung und Nahtführung. Dr. Roland Mayerhofer (ROFIN-BAASEL Lasertech, Starnberg) gab einen Überblick über verschiedenste Laserquellen - vom Konstant cs Betrieb bis zu neuartigen Kurzpulslasern (fs oder Femtosekundenlaser), die für „kalte“ Fügeprozesse, das Schweißen von Kunststoffen und viele weitere kritische Präzisionsanwendungen geeignet sind. Auch das Schneiden von Glas wurde demonstriert.

Über den Lasereinsatz in der Elektronikproduktion und in der Solarzellenfertigung, v. a. zum Markieren von Glas- und Leiterplatten, zum Löten von Bauteilen, zum Trennen von Schaltkreisen berichtete mit zahlreichen Filmen Bernhard Kögl (Carl Baasel Lasertechnik, Starnberg).
„Speed und Präzision“ überschrieb Peter Gmeiner (KUKA Roboter, Augsburg) seinen Vortrag über das neuartige Remote Laserschweißen mit hochgenauen Robotern. Stephan Bertelsbeck (Reis Robotics, Obernburg) stellte eine Multifunktionsanlage zum Schweißen und Schneiden von Makrobauteilen mit Faserlasern bis zu 15 kW Leistung vor, die zu Forschungszwecken an der TU Cottbus installiert wurde. Die systematische Qualifizierung von Laseroptiken sowie Abbildungsfehler bei Laserquellen diskutierte im Anschluss Dr. Volker Brandl (PRIMES GmbH, Pfungstadt).

Über das Laser unterstützte Schweißen von Kunststoffen und Lötprozesse informierte Steffen Reinl (DILAS, Mainz) bevor Dr. Steffen Schubert von ALOtec (Dresden, 1999 aus der Fraunhofer Gesellschaft heraus gegründet) das mittlerweile zuverlässig funktionierende Laserstrahlhärten für Maschinen- und Getriebeteile sowie zur Gestaltung von Schnittkanten im Formenbau erläuterte.

„Entwicklungsprototypen aus Sand oder Pulver über Laserstrahlsintern herzustellen, ist heute eine Standardtechnik in der Produktentwicklung“, eröffnete Andreas Naß, Entwicklungsleiter beim Stifterunternehmen HARTING (Espelkamp, Nordrhein-Westfalen) seinen Überblicksvortrag zum Stand der Technik im „Rapid Prototyping“.

Den nächsten Entwicklungsschritt - das „Rapid Manufacturing“ von ganzen Bauelementen aus Spezialpulvern - diskutierte Tobias King (Voxeljet technology GmbH, Friedberg). Aus Pulvern hergestellte höchstinteressante Prototypenteile zeigte er auch an einem Infostand im Foyer.

Den Abschluss des Fachforums gestaltete Stefan Teufelhart von der neu in Augsburg begründeten Fraunhofer Projektgruppe RMV - einem Partner aus dem TEA Netzwerk. Er stellte aktuelle Forschungsvorhaben des Instituts vor, im Rahmen derer die Projektgruppe neueste Rapid-Technologien für die Entwicklung von speziellen Bauteilen für den Leichtbau einsetzen möchte.
Für Interessierte geöffnet war auch der am TCW aufgebaute Institutsbereich.

Weitere Informationen im Internet: www.tcw-donau-ries.de.

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