(openPR) Lösungen für die mobile Erkennung kleinster Sprengstoffspuren im Paketdienst in Dubai vorgestellt
Die jüngsten Fälle von Sprengstofffunden in Paketen bei Expressdiensten in Großbritannien und Dubai rücken das Thema in den Mittelpunkt. Eines der Pakete ist auch in Deutschland umgeladen worden. Die Lahmlegung des Cargoverkehrs kann jedoch nur eine Akutmassnahme sein. Auch Röntgen kann bestimmte Stoffe nicht sicher erkennen bzw. Spuren nicht identifizieren. Mit den derzeitigen Taktiken ist ein nur löchriges Netz entstanden, schätzte Green Dynamics Ltd., ein international agierendes Sicherheitsunternehmen am Sonntag auf einem Expertentreffen in Dubai ein. Die flächendeckende Vorbeugung sei eine machbare Alternative. Minimalste Rückstände von Sprengstoffen lassen sich umgehend am Paket, am Tatort oder bei Festnahmen feststellen. Personen, die beruflich oder illegal mit Sprengstoffen hantieren, sind hochgradig kontaminiert und leicht zu ermitteln. Pakete mit explosivem Inhalt oder solche die von kontaminierten Personen berührt worden sind, können innerhalb von Sekunden identifiziert werden. Leider lässt die Ausrüstung der Unternehmen, Flughäfen und der Behörden zu wünschen übrig. Green Dynamics hat den Markt untersucht. Unter den Angeboten, haben die unabhängigen Spezialisten das weltweit führende – ohne radioaktive Quelle auskommende - ausgemacht. Das handliche Gerät kommt aus der EU und der Schweiz und wird von Flughäfen, im Grenzschutz, im Personenschutz und von Ermittlungsbehörden weltweit eingesetzt. Es saugt Luft von Personen, Testpapieren bzw. Gegenständen ein und zeigt direkt das Vorhandensein kleinster Mengen von Sprengstoffspuren. Die Fehlalarmrate in der Reisegepäckkontrolle am Flughafen sei mit EXPLONIX teilweise gegen Null gesunken. Es ist das einzige Gerät weltweit, das permanent auch nach Radioaktivität sucht und so schmutzige Bomben identifiziert. Die Experten gehen davon aus, dass bei seinem Einsatz beispielsweise der Transport des Stoffes für die Tötung des in London radioaktiv vergifteten Litvinenko mit dem Gerät zu verhindern gewesen wäre. Auch der Fall des sogenannten Christmasbombers, der den Sprengstoff PETN in der Unterwäsche an Bord eines Fluges von Amsterdam in die USA schmuggelte, war verhinderbar.
Das Fazit der Experten: Die hohe Wahrscheinlichkeit der Entdeckung von sprengstoffkontaminierten Gegenständen sei die beste Prävention. Preiswerte Lösungen seien vorhanden.
Mit dem Thema beschäftigt sich ausführlich „kripo-online.blogspot.com.“ http://kripo-info.blogspot.com/2010/11/paketbomben-mobile-sprengstoff-und.html








