(openPR) Ihre erste CD hat die Pianistin ihrem Lieblingskomponisten Robert Schumann und seinem engen Künstlerfreund Felix Mendelssohn gewidmet. Lilian Akopova verbindet hier großes pianistisches Können mit der romantischen Klangwelt der beiden Komponisten. Beginnend mit Schumanns berühmten „Carnaval“ op. 9, wird diesem Werk die Fantasie op. 28 von Mendelssohn gegenüber gestellt. Dieses, zunächst als „Sonate écossaise“ 1828 entworfene Werk, wurde 1833 vom Komponisten einer gründlichen Revision unterzogen. Er widmete sie dann als „Fantasie“ dem befreundeten Pianisten Ignaz Moscheles. Die Fantasiestücke op. 12 von Robert Schumann entstanden im Frühjahr 1837 und richten sich an seine spätere Frau Clara Wieck, die zu dieser Zeit aber von ihm getrennt war, weil ihr Vater den beiden Liebenden jeglichen Kontakt untersagt hatte. Den Abschluss der CD bildet Schumanns Liebeslied „Widmung“ in der einfühlsamen Bearbeitung für Klavier von Franz Liszt, der diese Transkription 1948 in Angedenk des Künstlerpaares Robert und Clara Schumann schrieb.
Biografisches
Im Juli dieses Jahres errang Lilian Akopova als vorläufige Krönung ihrer beeindruckenden Wettbewerbskarriere den Ersten Preis beim XVII. Vianna da Motta Wettbewerb in Lissabon.
In Erevan (Armenien) geboren, bekommt sie kaum fünf Jahre alt, ihren ersten Klavierunterricht und beginnt ihre musikalische Ausbildung an der Lisenko Spezial-musikschule für Hochbegabte bei Professor Valery Kozlov in Kiew. Nach ihrem ausgezeichneten Abschluss im Jahr 2000 geht sie mit 18 Jahren direkt nach Deutschland und studiert bei Frau Professor Elisso Wirssaladze an der Hochschule für Musik und Theater München. Während ihres Studiums besucht sie Meisterkurse bei András Schiff und Paul Badura-Skoda und ist Stipendiatin der Yehudi Menuhin "Live Music Now" Stiftung, der Gulbenkian-Foundation und des DAAD. Im Sommer 2007 erhält sie mit 24 Jahren ihr Meisterklassen-Diplom mit Auszeichnung.
Lilian Akopova spielt nicht nur als Solistin mit verschiedenen Orchestern in verschiedenen Ländern, sondern ist auch eine gefragte Kammermusikerin. Anne Sophie Mutter bescheinigte ihr „beeindruckend virtuose Möglichkeiten“ anlässlich eines kurzfristig zu erarbeitenden Programms mit einem Streichersolisten. Diese Virtuosität erlaubt ihr auch, von vielen Pianisten gemiedenes Repertoire, wie z. B. von Liszt und Busoni, aufzuführen.
Lilian Akopova lebt mit ihrem Mann, dem Pianisten und Dirigenten Henri Bonamy, in München.













