(openPR) „Es lebe der Friedhof!“ unter diesem Motto startete der Bund deutscher Friedhofsgärtner vor einem Jahr seine Imagekampagne. Nach zwölf Monaten ist sie fast zum Selbstläufer geworden, vor allem wegen des großen Engagements der teilnehmenden Betriebe, die mit viel Kreativität und Schaffensdrang einer breiten Öffentlichkeit die vielfältigen Möglichkeiten individueller Grabgestaltung vorstellten. Mehr als 1.000 Friedhofsgärtner werden auch dieses Jahr die Initiative ergreifen und die Kampagne von Mitte Oktober 2010 bis März 2011 aktiv gestalten.
Die Imagekampagne machte auch bei jüngeren Zielgruppen Furore: Sie schaffte es Mitte Februar 2010 in die Morgenshow des angesagten Jugend-Radiosenders BigFM. Eine Woche lang hörten jeden Morgen rund 1,2 Millionen Hörer zu, als sich junge Leute und auch die Moderatoren selbst darüber öffentlich austauschten, wie sie sich ihr späteres Grab vorstellen: die Aktion hieß „Deutschland sucht das Supergrab“. Jetzt wurde das gewonnene BigFM-Grab an eine junge Hörerin übergeben, deren Mutter vor zwei Jahren ums Leben gekommen war. Dank des Gewinns konnte die 18-Jährige das Grab nun so gestalten lassen, wie es sich ihre Mutter gewünscht hätte.
Doch nicht nur der Hörfunk verbreitet die Anliegen der Kampagne, vielmehr läuft die Botschaft „Es lebe der Friedhof!“ ab Mitte Oktober durch alle Medien: vom TV-Spot über Anzeigen in Fernsehmagazinen und Illustrierten bis hin zur informativen Internetseite www.es-lebe-der-friedhof.de. Dort finden Interessierte Aktuelles über die Kampagne, aber auch über die Angebote der Friedhofsgärtner. Ebenso können sie dort den passenden Friedhofsgärtner vor Ort ausfindig machen und Ideen für die individuelle Grabgestaltung und -pflege mit Symbolpflanzen abrufen.
Weitere Informationen bei:
Bund deutscher Friedhofsgärtner e.V. (BdF)
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Kirsten Binder, Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragte
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Über das Unternehmen
Der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF)
Von den bundesweit rund 7.000 Gärtnereien, die auch friedhofsgärtnerische Leistungen anbieten, machen gut 2.200 einen Umsatz von über 50% mit der Friedhofsgärtnerei. Sie sind über die 16 Landesfachgruppen der einzelnen Gartenbau-Landesverbände im Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) zusammengeschlossen. Gut 4.000 Friedhofsgärtnereien sind mittlerweile als Dauergrabpflege-Vertragsgärtner einer der regionalen Treuhandstellen für Dauergrabpflege oder als Mitglied einer der Friedhofsgärtner-Genossenschaften tätig. Die 24 bundesweit verteilten Friedhofsgärtner-Genossenschaften und Treuhandstellen für Dauergrabpflege sind wichtige Ansprechpartner für Friedhofsverwaltungen, Notare, Nachlasspfleger etc. Sie haben sich in der Arbeitsgemeinschaft Friedhofsgärtner-Genossenschaften und Treuhandstellen (ARGE) zusammengeschlossen und verwalten mittlerweile rund 250.000 Dauergrabpflegeverträge mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 16 Jahren. Das Ziel des Bundes deutscher Friedhofsgärtner ist in erster Linie die Sicherung der wirtschaftlichen Existenz seiner Mitgliedsbetriebe. Darüber hinaus soll im Interesse der Bevölkerung unsere über Jahrzehnte gewachsene Friedhofskultur erhalten werden, damit es auch zukünftig grüne, blühende Friedhöfe gibt, die der letzte Ruheort für die Toten und eine wichtige Begegnungsstätte für die Lebenden darstellen sowie insbesondere in Ballungsgebieten eine wichtige ökologische Funktion als Grünraum erfüllen.