(openPR) BERLIN. Zum Herbstgutachten erklärt der stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer :
Das Herbstgutachten ist der zigste Weckruf für die Bundesregierung. Denn jetzt wird ganz deutlich: Die Probleme in Deutschland sind hausgemacht. Und Grün-Rot ist dafür verantwortlich. Es ist erschreckend, dass die Durchschnittsarbeitslosigkeit auch im nächsten Jahr unerträglich hoch bleibt. Es reicht eben nicht, nur auf die positiven Impulse der Weltwirtschaft zu hoffen. Die Mini-Reförmchen von Grün-Rot können erst ein Anfang und nicht das Ende eines durchgreifenden Reformprozesses sein. Das Tarifkartell muss endlich wirkungsvoll aufgebrochen werden. Die Lohnnebenkosten müssen runter und die Steuern müssen niedriger und einfacher werden.
Schließlich führt an einer Mehrarbeit ohne Lohnausgleich kein Weg vorbei. Die Konjunkturforscher weisen nach, dass rund ein halber Wachstumspunkt gewonnen wird, weil die Deutschen nächstes Jahr vier Tage mehr arbeiten müssen. Diese kalenderbedingte Ausnahme sollte zur arbeitsmarktpolitischen Regel werden. Die Deutschen sollten eine Stunde in der Woche mehr arbeiten. So kann man ohne Streichung von Feiertagen einen ähnlichen Wachstumseffekt erzielen.





