(openPR) Vorsicht bei elektronischen Feedback-Bögen
Bochum. Jeder Student kennt sie: Die am Ende des Semesters im Hörsaal verteilten Evaluationsbögen. Sie sollen zur Verbesserung der Lehre beitragen und bieten Studenten die Möglichkeit, ohne Angabe ihres Namens Kritik am Dozenten zu äußern. Im Internetzeitalter fragen aber viele Unis die Zufriedenheit der Studis auch online ab. Das gefährdet die Anonymität. Davor warnt das bundesweite Hochschulmagazin UNICUM in seiner Oktoberausgabe. „Wenn Lehrkräfte die Bewertung elektronisch einfordern, ist die Anonymität in Frage gestellt“, wird Ingrid Pahlen-Brandt zitiert, Datenschutzbeauftragte der Freien Universität Berlin. Für die Studenten könne das unangenehme Folgen haben, so die Expertin weiter: „Wenn jemand weiß, Student X oder Y hat mir immer schlechte Noten gegeben – dann gebe ich ihm auch eine schlechte Note.“ Sie rät: „Geben Sie bei den persönlichen Einstellungen so wenig Daten an wie möglich. Name, Adresse, Studienfach und Geburtsdatum sollten auch für die Teilnehmer des betreffenden Seminars nicht sichtbar sein.“
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