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Waldbauern fordern Bekenntnis zur Holznutzung

29.09.201015:04 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Waldbauern fordern Bekenntnis zur Holznutzung
v.re.: Hans Hardt (WBV), Ferdinand Funke (WBV), Min. Johannes Remmel, Dr. Philipp Heereman (Vors. WBV), Axel Krähenbrink (Gf WBV)
v.re.: Hans Hardt (WBV), Ferdinand Funke (WBV), Min. Johannes Remmel, Dr. Philipp Heereman (Vors. WBV), Axel Krähenbrink (Gf WBV)

(openPR) Werl, 27.09.2010 (WBV) In Anwesenheit von Minister Johannes Remmel sprach sich der Waldbauernverband Nordrhein-Westfalen auf seinem Waldbauerntag für die Anerkennung und Unterstützung der Rolle des Waldes und der Holznutzung bei der Bewältigung kommender Klima-Herausforderungen aus. Bei 600.000 ha Privatwald in NRW repräsentiert der Verband mit seinen Waldbauern einen starken potentiellen Partner für den neuen „Klima-Minister“.

Waldbauern und Interessierte aus Politik und Verwaltung waren der Einladung nach Werl in großer Zahl gefolgt, hatte sich doch der zuständige Minister angekündigt, die neue Forst-Politik NRWs vorzustellen.
Der Verbands-Vorsitzende, Dr. Philipp Freiherr Heereman, äußerte sich deutlich: „Dass die jüngste Regierungserklärung ausgerechnet im Wald eine häufig naturferne Bewirtschaftung festgestellt haben will und als eine Hauptursache für den Verlust von Lebensgrundlagen ausmacht, verwundert sehr.“ Die nachhaltigen Leistungen des bewirtschafteten Waldes bezüglich Artenvielfalt, Luft, Wasser und Erholung sind laut Heereman allseits unbestritten und werden im jeweiligen Einzelinteresse tagtäglich gesellschaftlich beansprucht. Oft über Gebühr und zum Nachteil der privaten Waldbesitzer. Hier bedarf es eher eines Ausgleichs.

Der Baustoff Holz speichert CO2 und spart Energie. Dadurch wird der Wald zur zentralen Größe bei der Umsetzung der Klimaziele des Ministers. Der Verband fordert daher, beim Klimaschutz konkret zu werden und keine weiteren Nutzungseinschränkungen durch Nationalparks oder Wildnisgebiete zu verfolgen. Stattdessen gilt es, z.B. im öffentlichen Bauwesen, die Verwendung nachwachsenden heimischen Holzes gegenüber Beton und Stahl zu fördern. Heereman: „Mehr Forstwirtschaft und Holznutzung stehen nicht im Widerspruch zur ökologischen Qualität der Wälder.“

Bezüglich vermehrter Holznutzung für unser Klima bezog der Minister keine eindeutige Position. Er sprach sich zwar auch für die nachhaltige Forstwirtschaft aus, sieht jedoch die Daseinsberechtigung zumindest für den Staatswald mit klarem Schwerpunkt bei Naturschutz- und Bildungsaufgaben. „Ein Land wie NRW kann sich zwei Nationalparks leisten“, so Remmel, „allerdings nicht gegen den Wunsch der Menschen.“ Diesen Wunsch, so wiederum Dr. Heereman, sieht der Waldbauernverband indes aus täglicher Erfahrung nicht.

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