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Fertigungsindustrie investiert wieder stärker in IT-Projekte

28.09.201016:26 UhrIT, New Media & Software

(openPR) München, 28. September 2010: Die deutsche Fertigungsindustrie gehört zu den Branchen, die am schwersten von der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 getroffen wurden. Während im Krisenjahr zahlreiche Fertigungsbetriebe ihre IT-Projekte aus Kostengründen auf Eis gelegt haben, wird gerade dort die IT heute mehr denn je benötigt, um Einsparungen über Kostensenkung und Effizienzsteigerung zu erzielen. In einem Überblick über die Entwicklung des Software- und IT-Services-Marktes in der Fertigungsindustrie zeigt das Marktanalyse- und Beratungsunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC) die spezifischen Investitionsprioritäten in ausgewählten Fertigungs-Subsegmenten auf.



Nach den neuesten Marktdaten von PAC steigt das Investitionsvolumen in der deutschen Fertigungsindustrie von 2010 bis 2014 für Softwareprodukte durchschnittlich um 4,1 Prozent (CAGR), für den Bereich IT-Services wächst es um 4,7 Prozent. Weltweit prognostizieren die Analysten in diesem Zeitraum ein durchschnittliches Marktwachstum (CAGR) von 5,4 Prozent im Segment Softwareprodukte sowie 5,2 Prozent im Bereich IT-Services.

Großes Potential zur Reduzierung fixer IT-Kosten in der Fertigungsindustrie sehen die Analysten von PAC insbesondere in kurzfristigen Einsparungen durch Konsolidierung und Standardisierung der IT-Umgebungen, Neubewertung bestehender Outsourcing-Verträge, Erhöhung des Outsourcing-Anteils für Software und IT-Services insgesamt sowie durch den Einsatz flexibler, nutzungsbasierter Preismodelle. Einsparpotential durch Effizienzsteigerung der Geschäftsprozesse zeigt sich laut PAC vor allem in Produktentwicklung, Produktion und Vertrieb.

„Insbesondere ein ausgewogener Ansatz von Kostensenkung durch IT einerseits und Effizienzsteigerung mittels IT andererseits ist von großer Bedeutung. Angesichts der Krise lag das Hauptaugenmerk zunächst verstärkt auf dem Ziel der Kostensenkung“, sagt Stefanie Naujoks, Analystin bei PAC. „Mittlerweile sehen wir aber auch wieder eine größere Investitionsbereitschaft für Projekte, die sich damit beschäftigen, wie die Effizienz von Prozessen durch IT insgesamt verbessert werden kann, um dadurch nachhaltig und langfristig Wettbewerbsvorteile zu erzielen“.

Investitionsprioritäten nach Fertigungs-Subbranchen

In der Automobilindustrie, dem größten Subsegment im Fertigungssektor, sieht PAC Bereiche mit hohem Einsparpotential vor allem bei CRM (Customer Relationship Management)- und BI (Business Intelligence)-Projekten sowie in Zusammenhang mit Product Lifecycle Management (PLM) und Collaboration. Wachsende Bedeutung erhält aufgrund der teilweise sehr viel höheren Margen auch das After-Sales-Geschäft.

Die wichtigsten IT-Themen im Segment Luft- und Raumfahrt sowie in der Verteidigung beziehen sich auf effiziente Produktentwicklung und die Harmonisierung von Produktentwicklungslösungen, beispielsweise indem Lösungen für Product Data Management (PDM), Product Lifecycle Management (PLM), Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) sowie Embedded Software implementiert werden. Zudem wird die Integration von MRO (Maintenance, Repair and Overhaul) mit ERP (Enterprise Resource Planning) und PLM an Bedeutung gewinnen.

Im Bereich Hightech & Elektronik erwartet PAC mehr Investitionen in die weitere Optimierung der Lieferkette, insbesondere wegen des komplexen, globalen Beschaffungsnetzwerks mit seinen anspruchsvollen Compliance-Anforderungen. Des Weiteren werden auch IT-Projekte zur Erhöhung der Flexibilität im Fertigungsbereich, z.B. Manufacturing Execution Systems (MES), sowie zur Verkürzung der Produktentwicklungszeiten (z.B. PLM) weiter von großer Bedeutung sein.

Der große Anteil von kleinen und mittelständischen Betrieben im Segment Maschinen- und Anlagenbau birgt beträchtliches Marktpotential, da die Unternehmen noch viel Nachholbedarf haben, insbesondere im Bereich integrierter, vorkonfigurierter ERP-Lösungen.

In der pharmazeutischen Industrie wird der Fokus der IT-Investitionen, ebenso wie in der Chemiebranche, auf der Erfüllung von Compliance-Standards und der Steigerung der Effizienz auf Fertigungsebene liegen. Speziell für das Pharma-Segment werden neben Investitionen in CRM und BI auch IT-Themen mit Bezug auf Produktentwicklung (z.B. PDM/PLM) und die Integration von Labor-Informationsmanagement-Systemen (LIMS) an Bedeutung gewinnen.

In den übrigen Prozessindustrien, wie Lebensmittel, Getränke, Tabak, Druck, Textil, etc., werden IT-Themen wie SCM (Supply Chain Management), CRM oder PLM sowie die Optimierung von Produktionsprozessen überwiegen. Insgesamt jedoch sind Investitionsprioritäten – wie in allen anderen Manufacturing-Bereichen – sehr stark an die individuelle wirtschaftliche und finanzielle Situation der einzelnen Fertigungsunternehmen gekoppelt.

Der detaillierte Marktreport „Manufacturing Industry – Germany 2010“ aus der Reihe SITSI© Verticals untersucht die spezifischen Herausforderungen in ausgewählten Fertigungs-Subsegmenten, bewertet Investitionsprioritäten für wichtige IT-Themen und gibt einen detaillierten Überblick über die Entwicklung des Software- und IT-Services-Marktes in der Fertigungsindustrie.

Weitere Informationen zu den SITSI© Market Reports von PAC unter:
https://www.pac-online.com/pac/pac/live/pac_germany/lokale_marktstudien/sitsi_dach/index.html

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