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Journalismus nach der Krise

23.09.201016:59 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Journalismus nach der Krise

(openPR) »Vielleicht sind wir im Moment dabei, eine ganze Generation von am Journalismus interessierten jungen Menschen abzuschrecken. Die besten gehen in die PR und nur die, die dort nicht unterkommen, in den Journalismus.«

Journalistikprofessor Siegfried Weischenberg zeichnet ein düsteres Bild vom momentanen Zustand journalistischer Arbeit. Tatsächlich scheint das Geschäftsmodell des Journalismus nicht mehr aufzugehen. Die Werbeerlöse, durch die sich der Journalismus bisher vor allem finanziert hat, bröckeln seit Jahren. Hinzu kommt, dass den Medien Zuschauer, Zuhörer und Leser davonlaufen. Allein die Tageszeitungen haben innerhalb von zehn Jahren fünf Millionen Käufer verloren. Ohne Zweifel befindet sich die Medienbranche inmitten einer gewaltigen Krise. Doch zugleich entstehen, vor allem im Internet, neue Formen des Journalismus und seiner Finanzierung.



Wie also wird die Zukunft des Journalismus aussehen? Können Medien angesichts sich verändernder wirtschaftlicher und technischer Rahmenbedingungen ihrem gesellschaftlichen Auftrag noch gerecht werden? Und welche Verantwortung tragen dabei Journalisten, Redaktionen und Verlage?

Die Autoren dieses Buches, zwei junge Journalisten, haben ihre Fragen zur Zukunft des Journalismus denen gestellt, die den Journalismus gestalten und analysieren. Es ist ihnen gelungen, renommierte Chefredakteure, Verlagsmanager und Medienwissenschaftler als Gesprächspartner zu gewinnen. Herausgekommen ist ein richtungsweisender und unterhaltsamer Interviewband, der statt einfacher Antworten Diskussionsanregungen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven enthält. Selten waren die Gesprächspartner einer Meinung – aber gerade die ganz verschiedenen und kontroversen journalistischen Zukunftsszenarien machen dieses Buch zu einer abwechslungsreichen und gewinnbringenden Lektüre. Insgesamt ergeben die Interviews das Bild einer Branche, die im Umbruch steckt – aber durchaus in der Lage ist, diesen durch neue Darstellungsformen und Geschäftsmodelle selbst zu gestalten.

Interviewt wurden unter anderem Bild-Chefredakteur Kai Diekmann, Zeit-Macher und Moderator Giovanni di Lorenzo, Vogue-Chefredakteurin Christiane Arp, die Kommunikationswissenschaftler Siegfried Weischenberg und Wolfgang Donsbach, WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach, die Online-Journalisten Mercedes Bunz und Florian Rötzer sowie der DJV-Vorsitzende Michael Konken.


Unterstützt wurden die Autoren des Bandes durch die Stiftung Wertevolle Zukunft. Weitere Informationen zu diesem Titel finden Sie auf einer eigens eingerichteten Homepage unter http://www.zukunft-des-journalismus.de/.

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