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Titgemeyer entwickelt Logistik- und Servicekonzept konsequent weiter.

22.09.2010 • 16:45 Uhr • Logistik & Transport

(openPR) Pünktlich zur weltweit größten Leistungsshow im Nutzfahrzeugbereich, der IAA in Hannover, präsentiert die Unternehmensgruppe TITGEMEYER aktuelle Produktentwicklungen, wie beispielsweise die Weiterentwicklungen in den Bereichen GETO Van III. Neu ist auch der GETO Van 3,5t für den Verteilerverkehr, der ebenfalls auf der IAA gezeigt wird. TITGEMEYER ist auf der IAA gleich dreimal vertreten. Zum Thema Ladungssicherung stellt die TITGEMEYER-Tochter TS auf einem eigenen Stand leichtere und stabilere Kleiderstangen, die BISON Style-Kleiderstangen, das neue Ladungssicherungssystem BISON SafeSide sowie Weiterentwicklungen bei den Radmutterindikatoren vor. Und auf dem ZKF-Gemeinschaftsstand informiert TITGEMEYER über die neuen Richtlinien für Spritzschutzsysteme.



Die Unternehmensgruppe TITGEMEYER entwickelt und produziert sorgfältig geprüfte Systeme und Produkte für den Karosserie- und Fahrzeugbau, die ein hohes Maß an Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit garantieren. Neben dieser Voraussetzung für ein erfolgreiches Handeln am Markt ist es in gleichem Maße erforderlich, die Service-Angebote für die Kunden kontinuierlich zu erweitern. Dies ist nach Ansicht des Vertriebsleiters Fahrzeugbauteile, Dipl.-Ing. Guido Schöpker, eine wesentliche Bedingung für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens: „Es reicht nicht aus, hervorragende Produkte zu entwickeln und zu vertreiben, es muss auch die eigene Organisation ständig überprüft und optimiert werden“. Hier hat die Unternehmensgruppe TITGEMEYER in den vergangenen Monaten intensiv an der Weiterentwicklung von Service-Leistungen gearbeitet. Ein Gespräch mit Guido Schöpker.

Herr Schöpker, „bei TITGEMEYER tut sich was“ munkelt man in der Branche. Auf welche Bereiche im Unternehmen bezieht sich diese Erkenntnis?

GS: Bei TITGEMEYER tut sich kontinuierlich etwas – und das ist auch so gewollt. Wir haben die letzten Monate unter die Devise gestellt, das Serviceangebot für unsere Kunden deutlich zu erhöhen. Und den Weg dorthin wollen wir gehen, indem wir Fertigungsverfahren, Strukturen und auch Prozesse nachhaltig verändern. Und zwar dort, wo es sinnvoll ist. Zu diesen Veränderungen gehört zum Beispiel auch die Einführung des neuen Online-Shops Anfang Juni, die veränderten Servicezeiten und auch die Weiterentwicklung unserer neuen Logistikstruktur. Unser Ziel ist es, nicht nur den Service zu erhöhen, sondern auch gleichzeitig die Komplexität der organisatorischen Abwicklung zu reduzieren. Aber auch im Bereich der Produktentwicklung tut sich natürlich etwas bei TITGEMEYER: Wir werden auf der IAA einige neue Produkte vorstellen, die gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft entwickelt wurden.

Wie wird die Logistikstruktur bei TITGEMEYER zukünftig aussehen?

GS: Der Kunde erwartet zu Recht von uns, dass wir die bestellte Ware innerhalb kürzester Zeit bei ihm anliefern. Das ist auch unser Anspruch. Die internationale Transportlogistik ist in den letzten Jahren so schnell geworden, dass die Waren innerhalb Deutschlands in wenigen Stunden beim Kunden sein können. Eine interne Untersuchung hat ergeben, dass wir aufgrund der Investitionen der letzten Jahre in ein neues ERP-System, ein neues Lagerverwaltungsystem auf gleicher Basis und deutliche Kapazitätserweiterungen mit einer logistischen Zentralisierung unser Ziel der schnellstmöglichen Belieferungen besser erreichen können. Konkret heißt das, wir werden den Standort Osnabrück weiter ausbauen und auch neue Arbeitsplätze im Bereich Logistik und Vertrieb zur Verfügung stellen.

Ihr neuer Online-Shop ist Anfang Juni gestartet. Welchen Stellenwert spielt dieser Vertriebsweg in Ihrem Marketingkonzept?

GS: Der Online-Shop ist ein wichtiger Baustein, genau wie die Erweiterung der Servicezeiten. Der Online-Shop ist ein zusätzliches Vertriebs- und Informationsmedium, das rund um die Uhr zur Verfügung steht. Es laufen ja nicht nur Bestellungen darüber. Der Fahrzeugbauer hat jetzt auch die Möglichkeit, jederzeit Preis- und Verfügbarkeitsabfragen zu starten. Die Produktpalette von derzeit gut 2.500 Artikeln wird kontinuierlich erweitert und zu fast jedem gefundenen Produkt stehen ausführliche Informationen zur Verfügung: Mit Zeichnungen, technischen Daten und weiteren Details. Schon die ersten Wochen haben gezeigt, dass dies genau der richtige Schritt war. Der Andrang ist groß, mittlerweile sind die meisten Stammkunden auch im Online-Shop aktiv.

TITGEMEYER ist doch bekannt für seine große Außendienstorganisation. Wenn so viele Bestellungen über den Online-Shop laufen, welche Aufgaben hat dann noch der Außendienst?

GS: Unser Außendienst ist nach wie vor eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um fundierte Beratung geht. Dort stecken die kompetenten Fachberater, die aus der Praxis kommen. Und die werden zusätzlich noch einmal von den Anwendungsberatern unterstützt. Durch den Online-Shop hat der Außendienst jetzt die Möglichkeit, noch mehr Zeit für individuelle Gespräche beim Kunden vor Ort zu ermöglichen. Der Außendienst ist außerdem jederzeit mit der Zentrale vernetzt und kann während seiner Beratung beim Kunden auf alle wichtigen Daten mobil zurückgreifen. Zum Beispiel, um mit Hilfe des Konfigurators vor Ort individuelle Angebote erstellen zu können. Und noch ein Wort zu unseren neuen Servicezeiten in der Osnabrücker Zentrale. Hier hat es den klaren Kundenwunsch nach längerer telefonischer Erreichbarkeit gegeben. Dem sind wir nachgekommen und haben seit dem 1. August die Service- und Auftragsannahmezeiten erheblich ausgeweitet. Und auch das ist bereits sehr positiv aufgenommen worden.

Sie sagten zu Beginn des Gespräches, es reiche nicht, nur gute Produkte zu entwickeln und zu vertreiben, ebenso wichtig sei der gute Service. Über die Veränderungen im Servicebereich haben wir jetzt einiges gehört, wie sieht es denn mit dem ersten Punkt, den neuen Produkten, aus. Worauf können sich TITGEMEYER-Kunden freuen?

GS: Auf die gewohnte Qualität und Zuverlässigkeit, die unsere Kunden von den TITGEMEYER-Produkten erwarten können. Nicht umsonst dürfen wir mit gewissem Stolz feststellen, das unser gutes Image in Sachen Qualität und Zuverlässigkeit nach wie vor ungetrübt ist. Das ist auch unser Ziel für die Zukunft. Für die Produktentwicklung setzen wir immer stärker auf die Entwicklungen aus unserem eigenen F+E-Bereich. Ein Beispiel hierfür ist der Einsatz der FEM-Methode bei der Konstruktion neuer Fahrzeugbauteile. Genau so wichtig sind uns aber auch die Kooperationen mit namhaften Forschungsinstituten, Hochschulen und der praxisbezogene Austausch mit OEM-Betrieben. Auf der IAA, um jetzt auf konkrete Produktentwicklungen zurück zu kommen, werden wir unter anderem die Weiterentwicklungen in den Bereichen GETO Van III und den kleineren Bruder, den GETO Van 3,5t für den Verteilerverkehr zeigen. Die Produktgruppe Dicht- und Klebstoffe wird um GETO Pur 21S erweitert – mit verbesserten technischen Eigenschaften und Vorteilen in der Verarbeitung. Auf dem ZKF-Gemeinschaftsstand werden wir über die neuen Richtlinien für Spritzschutzsysteme informieren. Und zum Thema Ladungssicherung stellt unsere Tochter TS auf einem eigenen Stand leichtere und stabilere Kleiderstangen, die BISON Style-Kleiderstangen, das neue Ladungssicherungssystem BISON SafeSide sowie Weiterentwicklungen bei den Radmutterindikatoren vor, um hier nur einen Ausschnitt zu nennen. Vielen Dank, Herr Schöpker, für das Gespräch.

Bernhard Thünemann, Leiter Team Technik:
„Ich baue auf einem guten Fundament auf“

Seit Dezember 2009 hat das Team Technik einen neuen Leiter: Der 40-jährige Diplom-Ingenieur Fahrzeugtechnik, Bernhard Thünemann, kommt aus der Automobil-Industrie und bringt viel Erfahrung im Bereich der Prozessoptimierung mit. Seine neue Aufgabe sieht er als große Herausforderung mit viel Erfolgspotential. TITGEMEYER Aktuell führte ein erstes Gespräch mit Bernhard Thünemann nach gut einem halben Jahr als Leiter im Team Technik.

Herr Thünemann, bei Politikern melden sich die Medien immer schon nach 100 Tagen zur kritischen Bestandsaufnahme. Wir haben etwas mehr Zeit verstreichen lassen. Sie sind jetzt ein gutes halbes Jahr in Ihrer neuen Position als Leiter des Teams Technik. Was haben Sie für diese Aufgabe aus Ihren früheren Jobs mitgebracht?

BT: Zunächst einmal habe ich bei meiner Aufgabe als neuer Teamleiter ein sehr gutes Fundament im Team Technik vorgefunden, auf das ich jetzt mit meinen Ideen aufbauen kann. Ich komme aus der Automobil-Industrie und habe beim Autobauer Karmann viele wertvolle Erfahrungen in der Steuerung von Prozessen und Abläufen sammeln können, die sich auch in der Nutzfahrzeugbranche bestens einsetzen lassen. Zum Beispiel die CAE-Systemwelt – unter anderem mit Solid Works.

Kann man denn den Automobil-Bereich mit dem Bedingungen des Nutzfahrzeugmarktes vergleichen?

BT: Natürlich hat jeder Bereich seine eigenen Gesetze. Synergieeffekte gibt es aber in beiden Branchen reichlich. In der Pkw-Entwicklung gibt es sehr klare Raster, nach denen Entwicklungsprozesse und Produktionsabläufe optimiert und durchgeführt werden. Das ist gar nicht anders denkbar, um große Projekte in den Firmen zu organisieren. Der Nutzfahrzeugbereich ist aufgrund seiner Struktur – mit Ausnahme der großen Fahrzeugbau-Unternehmen – da eher handwerklich aufgestellt. Und genau hier sehe ich großes Entwicklungspotential für TITGEMEYER. Das Unternehmen verfügt über ein fundiertes, breit angelegtes Know-how im Bereich des Nutzfahrzeugteilebaus. Im Team Technik sind hervorragende Mitarbeiter, die entwickeln, konstruieren, testen und optimieren. Auf diesem Fundament aufbauend, bin ich dabei, einige strukturelle Veränderungen vorzunehmen, um genau die genannten Synergieeffekte zu erhalten.

Können Sie dazu ein Beispiel nennen?

BT: Ja, nehmen Sie unseren Messe- und Unternehmensslogan: „Your Solution“. Das ist nicht nur ein Slogan aus der bunten Werbewelt, sondern auch das wichtigste Gebot unserer täglichen Arbeit. Wir wollen der Lösungsanbieter sein, auf den man sich verlassen kann. Und mit dem man rechnen kann. Und das geht nur, wenn Entwicklungs- und Produktionsprozesse so gestaltet sind, dass der Kunde anschließend ein Produkt erhält, das absolut zuverlässig, qualitativ hochwertig, termingerecht und nach dem neuesten Stand der Technik hergestellt wurde. Dafür setzen wir im Team Technik konsequent auf den Einsatz von CAE-Systemen: Von Computer Aided Design bis zu FEM-Berechnungen. So ist auch der neue Unterfahrschutzträger GETO Fender entstanden und so werden wir die Variabilität des GETO Van III-Programms weiter ausbauen. Im Vordergrund steht dabei immer das Bedürfnis des Kunden: Qualitätsprodukte zu fairen Preisen.

TITGEMEYER ist ja nicht nur Hersteller von Bausatz-Systemen für den Nutzfahrzeugbau. Sie sind in der Branche nebenbei ja auch noch der größte Vollsortimenter für Fahrzeugbauteile. Was hat das Team Technik denn für diesen Bereich geplant?

BT: Im Bereich Vollsortiment kümmern sich jetzt kontinuierlich mehrere Mitarbeiter um eine Überarbeitung des Produktportfolios. Unser Ziel ist es, alle Produkte auf ihre Marktfähigkeit hin zu überprüfen und für den täglichen Einsatz beim Fahrzeugbauer zu optimieren. Hier ist uns das Feedback unserer Kunden sehr wichtig. Je enger wir das gemeinsam abstimmen können, desto praxisgerechter wird das Ergebnis.

Das „neue“ Team Technik setzt auf Netzwerk-Arbeit. Ganz neu ist das ja nicht. TITGEMEYER hat ja auch schon früher Kooperationen gepflegt und mit externen Instituten zusammen gearbeitet.

BT: Das stimmt. Wir wollen unser Netzwerk aber noch intensiver ausbauen und nutzen, um so alle Facetten berücksichtigen zu können, die für die Entwicklung unserer Produkte nützlich und wertvoll sind. Wir wollen den Kontakt zu unseren Kunden intensivieren, um genau zu erfahren, was der Markt von uns erwartet. Zum Networking zählt zum Beispiel auch die Gremienarbeit in Verbänden und Ausschüssen, die von TITGEMEYER-Mitarbeitern unterstützt wird. Als Hersteller von Fahrzeugbauteilen und Systemen bringen wir dort unser Know-how mit ein und helfen gleichzeitig bei der Entwicklung neuer Richtlinien, Normen und Empfehlungen. Zum Beispiel durch unsere Mitarbeit in den VDA-Ausschüssen. Um innovative Ideen entwickeln und umsetzen zu können, bedarf es der Netzwerk-Arbeit auch mit Hochschulen und Forschungsinstituten. Hier sind wir in den letzten Monaten ebenfalls vielversprechende Partnerschaften eingegangen. Wir bauen natürlich auch unsere Lieferanten in dieses Netzwerk ein, denn nur so können wir garantieren, dass Qualität, Leistung und Termintreue immer stimmen.
Vielen Dank für das Gespräch.

Bernhard Thünemann ist neuer Leiter im Team Technik. Nach einem Fachhochschulstudium in Hamburg mit dem Studienschwerpunkt Karosseriebau und einem anschließenden Master of Science an der englischen University of Hertfordshire lockte die Wilhelm Karmann GmbH mit ebenso verantwortlichen wie spannenden Aufgaben. Bei zahlreichen Projekten übernahm Bernhard Thünemann Leitungsfunktionen, wie etwa bei der Verdeckentwicklung des Jaguar XK8, beim New Beetle Cabrio, beim Bentley Continental Cabrio und anderen Projekten. Nach der Projektleitung Karosserieentwicklung Bentley Mulsanne folgten noch Tätigkeiten als Kundenmanager Technische Entwicklung für VW, VW Nutzfahrzeuge, Bentley, Bugatti und Skoda.
Mit dem Wechsel zu TITGEMEYER will der 40-Jährige seine Erfahrungen aus dem Automotive-Bereich im Nutzfahrzeugteilebau einbringen und Synergieeffekte beider Branchen nutzen.

GETO Van 3,5t für den Verteilerverkehr
Leichtgewicht für KEP & Co.

Als besonders flexibler Bausatz mit vielen konstruktiven Freiheiten zur Umsetzung individueller Kundenwünsche wurde der GETO Van III entwickelt. Und mit genau diesen Eigenschaften versehen, ist es den Konstrukteuren von TITGEMEYER gelungen, als neue Variante einen besonders leichten und gewichtsoptimierten Kofferaufbau für Fahrzeuge bis 3,5 t zul. Gesamtgewicht zu entwickeln: den GETO Van 3,5t. Bewährte Klebetechnologie – Die bewährte Klebetechnologie der GETO Van III-Modelle wurde auch auf den GETO Van 3,5t übertragen: Wände, Türen und Klappen bestehen aus glatten Oberflächen in optisch nietfreier Bauweise. Geliefert werden sie in Arktikweiß. Ultraplatte garantiert Leichtigkeit – Für die notwendige Leichtigkeit sorgen die speziell auf das Gewicht abgestimmten Alu-Profile sowie die verwendete „Ultraplatte“ für die Flächen. Beides zusammen sorgt für beste Stabilität. Einbauten lassen sich individuell gestalten – Das Heckportal ist aus Aluminium und mit einer ebenfalls aus Aluminium hergestellten Hecktür oder aber mit einer Klappe über Ladebordwand lieferbar. Umrissleuchten sind im Heckportal bereits integriert. Einbauten lassen sich je nach Bedarf und individueller Verwendung gestalten. Natürlicher Lichteinfall durch transluzentes Dach – Ein transluzentes Dach sorgt für ausreichenden Lichteinfall. Es ist zu fünfzig Prozent lichtdurchlässig, absorbiert alle UV-Strahlen und erspart den Einbau von separaten Lichtfeldern. Einfacher Ladebetrieb durch Einweiseprofil – Die GETO Van 3,5t-Baureihe kann optional mit einem LBW-Dichtungsprofil mit integriertem Einweiseprofil für den Ladebordwandbetrieb ausgestattet werden.Bestens geeignet für Verkaufs- und Präsentationsfahrzeuge – Besondere Flexibilität zeigt der GETO Van III für die 3,5 t-Klasse durch die Möglichkeit, Türen und Klappen in der Seitenwand je nach geplantem Einsatz zu integrieren. Damit eignet sich der Aufbau für Verkaufs- und Präsentationsfahrzeuge aller Art. Sie lassen sich flexibel positionieren und auch die Abmessungen können weitestgehend individuell gewählt werden. Die Seitentüren für eine problemlose Be- und Entladung sind entweder mit aufliegenden Scharnieren oder mit dem bewährten Tila-Türband von TITGEMEYER lieferbar. Sie können außerdem auch mit einem Treibstangenschloss ausgestattet werden. Für die notwendige Ladungssicherung ist ebenfalls gesorgt.Selbsttragender Bogen im Lieferumfang – Getragen wird der gesamte Bausatz von einem selbsttragenden Boden, der zum Lieferumfang gehört und wie alle anderen Teile auf einem Transportgestell geliefert wird.Konfiguration nach Wunsch – Verkürzte Aufbauzeiten – Der neue GETO Van 3,5t erlaubt eine maximale Kofferbreite von 2.355 mm und eine Höhe von bis zu 2.500 mm. Für Fahrzeuge bis 3,5 t lässt sich das Modell bis zu einer Länge von 5.100 mm je nach Wunsch konfigurieren. Wie alle GETO Van III-Modelle wird auch diese Variante auf Transportgestellen beim Fahrzeugbauer angeliefert. Das verkürzt sowohl die Entlade- als auch die Aufbauzeiten deutlich. Individuelle Planung – Für die individuelle Beratung in jeder Phase stehen TITGEMEYER-Spezialisten mit viel Erfahrung und guten Tipps zur Verfügung. Das garantiert einen Aufbau nach Maß: Stück für Stück entsteht der individuell geplante Aufbau und entspricht am Ende exakt den Planungen des Auftraggebers.

TITGEMEYER Antispray-Spritzschutzsysteme
Ungeahnte Gefahren durch Sprühnebel auf nassen Straßen
Ideal für KEP-Einsatz

Wie bereits in zahlreichen Ländern der Europäischen Union umgesetzt, wird am 9. April 2011 auch in Deutschland die EU-Richtlinie 91/226/EWG für den Spritzschutz an Nutzfahrzeugen über 7,5 Tonnen und Anhängern über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht umgesetzt. Diese Richtlinie regelt den Anbau von Spritzschutzsystemen und ist eine vorbeugende Sicherheitsmaßnahme zur Verbesserung der Sicht bei nasser Fahrbahn. Schwere Nutzfahrzeuge wirbeln unter diesen Bedingungen für den nachfolgenden Verkehr besonders gefährlichen Sprühnebel auf. Selbst bei geringer Geschwindigkeit nehmen die großen Reifen erhebliche Mengen Wasser auf. Spritzt das Wasser gegen glatte Kunststoff- oder Gummi-Innenflächen der Radabdeckungen, wird es zerstäubt und als feiner Sprühnebel seitlich und nach hinten zurückgeschleudert: Eine besonders gefährliche Situation für überholende Fahrzeuge entsteht. Einfaches Rückleiten auf die Fahrbahn verhindert Sprühnebel. Die TITGEMEYER-Spritzschutz-Systeme nehmen einen großen Teil des hoch geschleuderten Wassers auf und leiten es zurück auf die Fahrbahn. Dafür sorgen qualitätsgeprüfte Antispray-Vorrichtungen, die bereits seit Jahren erfolgreich eingesetzt werden. So bleibt der nachfolgende Verkehr vor dem Sprühnebel geschützt und auch die Sicht des Nutzfahrzeugführers bleibt beim Blick in den Rückspiegel unbehindert. Die Antispray-Spritzschutzvorrichtung kann im Fahrgestell oder unter dem Aufbau integriert sein.

BISON® SafeSide Ladungssicherungssystem
Klares Sicherheitskonzept für Curtainsider

Die Praxis zeigt, dass Ladegüter nicht immer formschlüssig geladen werden können und daher auch der Aufbau in der XL-Ausführung (DIN EN 12642) nicht weiter hilft. Ladelücken entstehen beispielsweise durch die unterschiedlichen Ab-messungen der Ladeeinheiten und Aufbauten, oder auch ganz einfach, wenn nur Teile der Ladefläche beladen werden. Oft helfen dann nur Ladeabteile, die das Ladegut formschlüssig sichern. Anwender berichten aus der Praxis, dass Zurrmulden und Zurrgurte auf dem Curtainsider dafür nicht ausreichen. Die Lösung für diese Anwendungen bietet das neue BISON Safe-Side Programm von TITGEMEYER. Die BISON SafeSide-Einstecklatten werden in die Taschen der Rungen eingesetzt und bieten somit optimale Anschlagmöglichkeiten für die Ladungssicherungsmittel. Die BISON SafeSide-Sperrlatten werden zwischen zwei Einstecklatten eingesetzt und bieten somit eine formschlüssige Ladungssicherung in Fahrtrichtung (rückwärtige Ladungssicherung oder künstliche Stirnwand). In die Einsteck- und Sperrlatten können alle bekannten Ladungssicherungsmittel, die man aus dem Kofferaufbau kennt, eingesetzt werden: Runde Sperrstangen, Vierkant-Sperrbalken, Zurrgurte oder auch Kleidertransportstangen. Ermöglicht wird dies durch eine Kombistanzung mit einem 25 mm bzw. einem 20 mm-Loch und einem Schlitz von 13 x 61 mm. Und das Wichtigste: Durch die Kombination von BISON SafeSide Einsteck-, Sperrlatten und Sperrstangen sowie Sperrbalken können Ladeabteile erstellt werden, die die komplette Ladung formschlüssig sichern. Somit können auch Teilladungen gemäß Lastverteilplan an jeder beliebigen Stelle des Aufbaus formschlüssig und vor allem schnell gesichert werden. Mit BISON SafeSide funktioniert die Ladungssicherung einfach, schnell und sicher. Das komplette BISON SafeSide Programm wurde vom TÜV geprüft. Die Festigkeit des Systems ist somit nachgewiesen und gleichzeitig Bestandteil der Zertifizierung der TITGEMEYER Curtainsider-Aufbauten. Die Einstecklatten gibt es in verschiedenen Standard-Längen (z.B. 3.200 mm für den Sattelauflieger) oder werden nach individuellen Maßen gefertigt. Durch ein Stahl-Verbindungsstück als Zubehör kann jeder Fahrzeugbauer die Einstecklatten selbstständig kürzen. Die erforderlichen Befestigungsniete werden serienmäßig mitgeliefert. Als weiteres Zubehör gibt es die Sperrstange BISON SafeSide Bar, die mit einer Zugfeder ausgestattet ist und daher die Einstecklatten nicht nach außen drückt. BISON SafeSide gibt es in zwei Ausführungen: Stahl-verzinkt oder Aluminium.

BISON® Style Kleiderstange
Der Quantensprung im Textiltransport

Einen Quantensprung ganz besonderer Güte gelang TITGEMEYER mit der neuen Kleiderstange BISON Style. Sie unterscheidet sich gegenüber den Kleiderstangen BISON Revision, BISON Robust und BISON Universal besonders durch eins: 25 Prozent weniger Gewicht und das bei verbesserter Festigkeit. Durch das neue revolutionäre Design gelang es, das Gewicht der neuen Kleiderstange auf unter 4,5 Kilogramm zu drücken. Diese Innovation, die europaweit mit einem Patent geschützt ist, wird auf der IAA erstmalig gezeigt und feiert dort Premiere. Je nach Länge des Aufliegers kann ein Textilspediteur damit bis zu 200 Kilogramm Gewicht sparen. Das erleichtert nicht nur das Handling beim Einsetzen der Stangen, es hilft auch dabei, jede Menge Kraftstoff zu sparen. Die Oberfläche der Kleiderstange wird mit einem speziellen Chrom-Verfahren veredelt, das Null-Abrieb garantiert, gegen Korrosion schützt und darüber hinaus Chrom-VI frei ist (EU-Richtlinie / VDA). Außerdem ist die Kleiderstange „zollsicher“ und kann im behängten Zustand vom Zoll problemlos kontrolliert werden.

BISON® Safewheel Radsicherung
Weiterentwicklung bei der Radsicherung

Sicherheit auf einen Blick erreicht man mit den BISON Radmutterindikatoren. Neu im Sortiment der Radmuttersicherungen ist das BISON Safewheel, ein Ring, in den die Radmutter-Abdeckungen bereits fest integriert sind. Die Bewegung der Radmuttern wird durch diese fest aufsitzende Abdeckung, die jeweils nach links und nach rechts mit den benachbarten Radmuttern verbunden ist, eingeschränkt. Insofern ist das Safewheel kein Radmutter-Indikator, sondern ein Positionshalter, der nach dem Anziehen der Radmuttern ringförmig aufgesteckt wird. Das BISON Safewheel ist für Räder mit 10 Radbolzen und -muttern der SW 32 und 33 mm, für Räder mit 8 Radbolzen und -muttern der SW 30 und 32 mm und für Räder mit 6 Radbolzen und -muttern der SW 24 und 27 mm in rot und silber erhältlich.

Das neue TIFAS SR Stanznietsystem
Vielseitig, sparsam und zuverlässig

Das neue System ist eine ebenso wirtschaftliche wie zukunftsweisende Alternative zu herkömmlichen Schweißverfahren und bietet im Vergleich dazu deutliche Vorteile. Die besondere Attraktivität liegt unter anderem in der Fähigkeit, ohne Bohr- oder Stanzoperationen zur Lochvorbereitung auszukommen. Auch sonstige Oberflächenvorbereitungen, wie Reinigungsgänge, sind überflüssig geworden. Stanzen und Befestigen erfolgen in einem Arbeitsgang. Das vereinfacht die Montage, reduziert die Kosten und erhöht die Produktionsflexibilität. Außerdem schont das TIFAS SR Stanzniet-Verfahren das Grundmaterial nachhaltig, da es – anders als beim Schweißen – während des Fügeprozesses zu keinerlei Wärmeeinleitung kommt. Also weder Verzug, Verwindung oder Schrumpfung können die Stabilität der Verbindung beeinträchtigen. Das Werkstück bleibt unverändert und die Verbindung bleibt dauerhaft gas- und wasserdicht. Auch in Punkto Arbeits- und Gesundheitsschutz kann das Stanzniet-System von TITGEMEYER klar punkten: Durch den Wegfall von Schweißprozessen sinkt die Verletzungsgefahr und die geringe Geräuschentwicklung am Arbeitsplatz erfordert keine besonderen Vorkehrungen zum Hörschutz. Für den voll- und halbautomatischen Einsatz in Industrie und Handwerk bietet TITGEMEYER das Hydraulik-Aggregat TIOS SRH 2 an, das sich vom Musterbau bis zur Kleinserie flexibel einsetzen lässt. Für Reparatureinsätze und auch für den Muster- oder Prototypeneinsatz steht das elektro-hydraulische Akku-Handgerät TIOS SRA 50 zur Verfügung. Das Stanznietsystem eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungen, wie beispielsweise für die Produktion von Aluminium-Haushalts- oder Werkstattleitern. TIOS SR Stanzniete werden ebenso erfolgreich im Karosseriebau, beim Bau von Autositzen oder für Tor- und Türantriebe eingesetzt. Aufgrund der Fähigkeit, verschiedene Materialien wie Stahl, Aluminium, Nylongewebe, Kunststoff, Gummi und noch weitere Werkstoffe problemlos miteinander verbinden zu können, lässt sich die Liste möglicher Anwendungsgebiete ständig erweitern. Die Niete werden auf Kundenwunsch auch in der Farbe des Bauteiles geliefert, so dass nachfolgende Arbeiten, wie Lackierungen oder auch das Anbringen von Abdeckkappen, entfallen können. Für die unterschiedlichen Einsatzzwecke stehen drei Kopfformen alternativ zur Verfügung: Flachrundkopf, Senkkopf und ein Flachkopf.

Online-Shop – mehr Service rund um die Uhr

Als zusätzliches Angebot neben den bekannten Vertriebswegen und Informationsmöglichkeiten bietet TITGEMEYER seinen Kunden und interessierten Fahrzeugbauern seit dem 1. Juni 2010 einen besonders benutzerfreundlichen Online-Shop mit zunächst gut 2.500 Artikeln an. Neben der direkten Bestellung lassen sich hierüber rund um die Uhr auch Preis- und Verfügbarkeitsabfragen starten. Kunde des Online-Shops kann jeder Gewerbetreibende mit einer bundesdeutschen Umsatzsteuer-Identnummer werden. Nach einer üblichen Registrierung stehen dem Nutzer drei komfortable Suchfunktionen zur Verfügung, um schnell und unkompliziert die richtigen Produkte zu finden. Neben einem Suchbaum und der Suche nach bekannten Artikelnummern, lässt sich ein schnelles Ergebnis auch mit Hilfe von Schlagwörtern, wie beispielsweise „Silikon“ oder „Fenster“ erzielen. Zu fast allen gefundenen Produkten stehen ausführliche Informationen in Tabellenform mit zusätzlichen Zeichnungen, technischen Daten und vertiefenden Details zur Verfügung. Gesammelte Artikel im Warenkorb bleiben dort gespeichert, selbst wenn man das System zwischendurch verlässt und sich abmeldet. Der Nutzer erhält bei der Auswahl von Artikeln sofort eine Anzeige, ob die Waren im Zentrallager Osnabrück in gewünschter Menge verfügbar sind. Jedes Kundenkonto wird individuell konfiguriert, so dass neben den vereinbarten Versandarten auch gleich eine verbindliche Preisauskunft erteilt wird. So lässt sich der Shop auch als erweitere Service-Leistung für die eigene Angebots-Kalkulation nutzen, ohne gleich bestellen zu müssen. Für besonders Eilige ermöglicht eine Schnell-Eingabe auf der Startseite das sofortige Finden der gesuchten Produkte. Es müssen nur die Artikelnummern bekannt sein. Nach erfolgter Bestellung bekommt der Kunde eine Auftragsnummer, die den gesamten Bestell- und Lieferablauf begleitet. Damit lassen sich telefonische Nachfragen über den Bestellstatus schnell präzisieren. Geliefert wird spätestens am übernächsten Arbeitstag. Eine Dokumentation über noch offene Bestellungen und bereits getätigte Bestellungen sorgt für Transparenz und gibt dem Fahrzeugbauern einen schnellen Überblick. Viele weitere Features machen den neuen Online-Shop zu einer optimalen Ergänzung bisheriger Bestellmöglichkeiten. „Wir werden den Shop in den nächsten Monaten auf etwa 5.000 Produkte erweitern“, so der Vertriebsleiter Fahrzeugbaubeile, Guido Schöpker. Der Shop soll auch mit Informationen zu den einzelnen Artikeln kontinuierlich erweitert werden. „Wir wollen mit diesem zusätzlichen Angebot nicht nur eine neue, komfortable Bestellmöglichkeit bieten, sondern auch ein Info-System, dass jedem Kunden schnell und verbindlich einen Verfügbarkeitsstatus sowie die Preisauskunft bietet“, so der Vertriebsleiter.

Redaktion:
Büro für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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