(openPR) Wenn die Flamme erlischt - Burnout als Volkskrankheit
Was zunächst mit Lustlosigkeit anfängt, kann auf Dauer zu einer schweren Krankheit werden. Burnout lautet die Diagnose. Immer mehr Menschen sind davon betroffen und fühlen sich im Berufsleben überfordert. Mit der schlechten Wirtschaftslage wächst zudem die Angst, darüber offen zu sprechen. akademie.de hat Experten befragt und eine Liste mit Kontaktstellen zusammengestellt.
(04.05.2005) Aus dem Gesundheitsreport 2005 der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) geht hervor, dass der Krankenstand im Jahr 2004 von 3,5 Prozent auf 3,2 Prozent gesunken ist, davon aber 9,8 Prozent auf psychische Erkrankungen zurückzuführen sind - ein Indiz dafür, dass auch die Zahl der Burnout-Betroffenen steigt.
'Es ist eine psychische Krankheit mit physischen Begleiterscheinungen', sagt Dr. Matthias Dietrich aus Oldenburg, Präsidumsmitglied im Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V. Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Depressionen, Angstzustände, Erschöpfung bis hin zu körperlichen Beschwerden wie Verdauungsstörungen seien nur einige der zahlreichen Symptome. Aus Gesprächen mit seinen Kollegen weiß er, dass die Zahl der Burnout-Betroffenen zunimmt.
Das kann auch Dr. Dagmar Ruhwandl, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie aus München bestätigen. 'Heute zieht sich die Krankheit quer durch die Gesellschaft', sagt sie, denn nicht nur Überforderung, sondern auch Unterforderung sei eine ernst zu nehmende Stressfalle. Berufstätige, die in ihrem Job 'keine Herausforderung und wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage keine Möglichkeit der Weiterbildung finden', seien auf Dauer gleichermaßen frustriert.
Selbsthilfegruppen und Thearpien helfen aus der Burnout-Krise. Einige dieser Kontaktstellen werden von Barbara Bethke aus Wuppertal geleitet. Sie ist Gründungsmitglied des Burnout-Forums, eine Internet-Plattform, auf der sich Hilfesuchende ganz anonym austauschen können. Ihr Engagement entstand aus der früheren, eigenen Betroffenheit, sie weiß, wo die Probleme liegen. 'Heutzutage ist die Angst groß, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, wenn man Probleme anspricht.' Dabei sei das der erste Schritt zur Veränderung und Heilung. Ihre Hauptarbeit besteht darin, den Teilnehmern 'das Sprechen wieder beizubringen'.
Betroffene kommen meist nur mit professioneller Hilfe aus dieser Stressfalle heraus. Eine Liste mit Kontaktstellen hat akademie.de auf der Homepage veröffentlicht. Das brisante Thema soll in den nächsten Monaten noch mehr ausgebaut werden, Experten-Ratschläge und Linksammlungen ergänzen das Angebot.
Der vollständige Artikel ist zu lesen unter:
http://www.akademie.de/direkt?pid=25322&t=PM_Burnout
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