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Entgeltunterschied steigt mit dem Alter

14.09.201011:36 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Überkommene Rollenstereotype und fehlende Kinderbetreuungsmöglichkeiten als Ursache

Mehr Berufserfahrung schlägt sich bei Frauen nicht in höherem Entgelt nieder. Nach jüngsten Angaben des Statistischen Bundesamts nimmt der Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern mit dem Alter zu. Während Berufsanfängerinnen lediglich 2 Prozent weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen, liegt der so genannte Gender Pay Gap bei den 35- bis 39-Jährigen bereits bei durchschnittlich 21 Prozent.

„Es ist ein Skandal, dass sich die Erfahrung und Bildung von Frauen nach wie vor nicht in einem angemessenen Entgelt niederschlägt“, betont Dag-mar Bischof, Präsidentin der Business and Professional Women (BPW) Germany. Die Gründe für den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied sind vielfältig. Sie liegen laut Bischof unter anderem in den in Deutschland so verfestigten Rollenstereotypen, wonach Frauen als Hauptverantwortliche für Haus- und Familienarbeit und lediglich als „Hinzuverdienerinnen” gese-hen werden. Zudem seien die Betreuungsmöglichkeiten für Kleinkinder und Schüler immer noch unzureichend, was Frauen eine Existenz sichernden Vollzeitbeschäftigung erschwert oder unmöglich macht. „Es kann nicht an-gehen, dass Männer ab 30 noch einmal richtig an Gehalt zulegen, während der Bruttostundenverdienst von Frauen in dieser Zeit stagniert“, so Bischof weiter. „Heute schon ist jede fünfte Frau Familienernährerin. Ein niedriges Einkommen betrifft somit auch viele Kinder, von der drohenden Altersarmut für Frauen ganz zu schweigen“, verdeutlicht die Finanzfachfrau.

Auch im kommenden Jahr will der BPW Germany deshalb am Equal Pay Day, der 2011 auf den 25. März fällt, wieder mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen auf die Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frau-en aufmerksam machen, über Ursachen aufklären und Politik und Wirt-schaft zum Handeln auffordern. Das Datum des Equal Pay Day markiert den Zeitraum, den eine Frau über den Jahreswechsel hinaus arbeiten muss, um den Jahresverdienst ihres männlichen Kollegen zu erreichen.

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