(openPR) Kurz-Infos
? Jahrtausende alte Atemtechniken helfen bei Stress und Depressionen
? Unsere Gedanken und Gefühle produzieren chemische Botenstoffe im Gehirn
? Sudarshan Kriya, eine bewährte Atemtechnik, die in Deutschland von der „Kunst des Lebens e.V.“ unterrichtet wird
Yogische Atemtechniken gegen Stress und Depressionen
Forschungen bestätigen: Jahrtausende alte Atemtechniken helfen, das körperliche und geistige Wohlbefinden zu verbessern und Stress zu verringern
Oppenau, 12. September 2010: Depressionen sind heutzutage die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung. Das Bundesgesundheitsministerium schätzt, dass mindestens vier Millionen Deutsche von einer Depression betroffen sind und dass gut zehn Millionen Menschen bis zum 65. Lebensjahr eine Depression erlitten haben.[1]
Psychische Störungen greifen immer stärker um sich: Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO (World Health Organisation) sind 30% der Suizide in der europäischen Bevölkerung auf Depressionen zurückzuführen - in zehn Jahren wird nach Studien der WHO diese Zahl sogar auf erschreckende 50% angestiegen sein, wenn nicht rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden[2].
Fast zehn Prozent der Fehltage im Berufsleben gehen auf Erkrankungen der Psyche zurück; Depressionen sind dabei die häufigste Ursache.
Chemische Botenstoffe im Gehirn beeinflussen unseren Körper und unsere Psyche:
Familie, Beruf, Gesellschaft – das Leben verlangt viel. Manchmal zu viel. Sorgen, Ängste und Stress sind die Folge.
Immer mehr wissenschaftliche Forschungen belegen, dass Gesundheit, Lebensqualität und sogar die Lebenserwartung von unserem geistigen und emotionalen Wohlbefinden abhängen.
Ein neuer Zweig der Medizin bringt Erklärungen darüber, wie unsere Gedanken und Emotionen die Funktionsweisen des Gehirns, des Hormonsystems und des Immunsystems beeinflussen. Das geschieht durch chemische Botenstoffe, die Neuropeptide, die bei jeder Gefühlsregung produziert werden. Diese werden rasch aufgenommen von den Zellen des Immunsystems, des Hormonsystems und des autonomen Nervensystems und haben somit einen direkten Einfluss auf deren Aktivität.
So werden bei Gefühlen wie Liebe, Freude und Begeisterung chemische Botenstoffe produziert, die das Gehirn, das Hormon- und das Immunsystem positiv beeinflussen. So können Krankheiten besser abgewehrt werden und der Gesundheitszustand wird allgemein verbessert. Bei Wut, Angst und Trauer werden Neuropeptide und Hormone produziert, die den Organismus in einen Stresszustand versetzen. Dauerstress führt zu Beeinträchtigungen des Körpers und der Psyche und ist eine mögliche Ursache für Krankheiten wie z.B. Asthma, Depressionen, Magengeschwüre, Herz- und Kreislauferkrankungen und sogar Krebs.
Stressbewältigung: Jahrtausende alte Techniken für den modernen Menschen von heute:
Die yogische Wissenschaft des Atems ist eine 5.000 Jahre alte Lehre zur Förderung der Gesundheit. Sie hat als erste erkannt, wie Geist, Gefühle die Gesundheit beeinflussen. Eine der wirksamsten von dieser Lehre abgeleiteten Atemtechniken, die von der Kunst des Lebens Deutschland e.V. unterrichtet wird, ist die Sudarshan Kriya (SK). Sudarshan Kriya nutzt spezifische Atemrhythmen, um Stress zu verringern und die geistige Ruhe wieder herzustellen.
Die Kunst des Lebens e.V. hat bisher über 30 Millionen Menschen weltweit Sudarshan Kriya und die Pranayamas (SK&P) gelehrt. In Forschungsinstituten und Kliniken werden deren Auswirkung auf die SK&P-Praktizierenden mit modernen medizinischen Methoden fortlaufend untersucht.
„Der Atem ist der Link zwischen Körper und Seele“, sagt Sri Sri Ravi Shankar, Gründer der Kunst des Lebens e.V., Yoga-Meister und Friedensbotschafter. „Wer den Atem steuert, kann auch die Gefühle beeinflussen.“
Wirkung bei Depressionen:
Forschungsuntersuchungen haben gezeigt, dass SK&P bei der Behandlung von Depressionen, unabhängig von der Schwere, eine Erfolgsrate von 68% - 73% hat. Dieses Nachlassen der Depression, bestimmt durch psychiatrische Bewertung und standardisierte psychiatrische Methoden (Beck Depression Inventory, Hamilton Rating Skala für Depression, u.a.) wurde innerhalb von drei Wochen erlebt. Bei Nachuntersuchungen nach drei Monaten, zeigten sich die Patienten stabil und auf dem Weg der Genesung.
Bereits veröffentlichte Studien weisen darauf hin, dass SK&P die Hirnmuster von Patienten normalisiert, Serum Prolaktin (ein "Wohlfühl-Hormon") erhöht und ebenso effektiv ist, wie die üblichen antidepressiv wirksamen Medikamente. Dabei ist SK&P sicher, frei von unerwünschten Nebenwirkungen, kostengünstig und stärkend für die Persönlichkeit.
Die Kunst des Leben e.V. lehrt ihre bewährten Atemtechniken nicht nur in ihrem weltweit stattfindenden Kurs „Die Kunst des Atmens’ sondern organisiert regelmäßig nach Naturkatastrophen und anderen einschneidenden Ereignissen Traumbewältigungsprogramme für die betroffenen Menschen, wie z.B. nach dem 11. September, dem Tsunami oder dem Erdbeben in Haiti.
Auch werden ihre Atemtechniken in Unternehmen, als Teil eines Anti-Aggressionsprogrammes für Jugendliche und in einem auf Gefängnisinsassen ausgerichteten Kurse unterrichtet.
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Die Kunst des Lebens Deutschland e.V. arbeitet im Verbund der internationalen Art of Living Foundation (AOLF). Sie wurde 1981 von H.H. Sri Sri Ravi Shankar gegründet und ist in über 140 Ländern tätig. Sie ist eine der größten unabhängigen, humanitären Nicht Regierungsorganisationen (NGO) der Welt. Die AOLF hält einen Sonderberaterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) der Vereinten Nationen (UN) inne und ist in zahlreichen anderen internationalen Gremien und Ausschüssen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und nachhaltiger Entwicklung tätig.
Zu den Schwerpunkten zählen Hilfsprojekte in Entwicklungsländern, Trauma- und Stressbewältigung in Krisengebieten und Resozialisierungsprogramme für Gewaltopfer und Gefängnisinsassen. Darüber hinaus werden Yoga- und Meditationskurse angeboten. Wesentlicher Bestandteil ist die Sudarshan Kriya™, eine gesundheitsfördernde Atemtechnik.
Internationaler Hauptsitz der Organisation ist Bangalore, Indien.
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[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Depression
[2] http://www.who.int/mental_health/management/depression/definition/en/











