(openPR) „Aussicht auf Veränderungen“ ist ein Kunst-Parcours quer durch Hamburg, entlang der S-Bahn-Linie 3, die den Norden mit dem Süden der Stadt verbindet. Er lädt alle Gäste und Einwohner der Stadt zu ausgedehnten Reisen in unbekannte Bezirke und fremde Nachbarschaften ein.
Aufmerksamkeit im Alltag der Stadt ist die ausgewogene Mischung aus Wachsamkeit und Routine: Man sieht sich vor, dass nichts passiert, folgt dabei bekannten Wegen, reiht sich fließend in den Verkehr ein, laviert möglichst reibungslos durch Menschenmengen, strömt in Verkehrsmittel und begibt sich zum Ziel. Selten schweifen Städter – einfach so – mit offenen Augen und Ohren durch den Stadtraum.
„Aussicht auf Veränderungen“ verführt zu solchem Umherschweifen und zu unerwarteten Begegnungen mit der Stadt. Über die vergangenen drei Monate haben zeitgenössische Künstler und Stadtbewohner jeden Alters aus verschiedenen Stadtteilen Hamburgs ihr Leben in der Stadt und die Veränderungen der Stadt reflektiert und ihre Erfahrungen, Geheimnisse, Erwartungen und Sehnsüchte künstlerisch gestaltet. Die entstandenen Installationen, Skulpturen, Videoprojektionen, Aktionen und Performances sind vom 9. September bis zum 3. Oktober 2010 rund um die S-Bahnstationen Altona, Landungsbrücken, Veddel, Wilhelmsburg und Harburg zu erkunden.
„Aussicht auf Veränderungen“ ist ein Projekt der „Akademie einer anderen Stadt“, der Kunstplattform der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg, unter der künstlerischen Leitung von Ute Vorkoeper.
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Die Künstler:
Nevin Aladag Bewohner der Elbinseln und Altonas Dorothea Carl Esra Ersen Geelke Gaycken Ólafur Gíslason Christian Hasucha Andrea Knobloch Thomas Köner KurzFilmSchule Daniela Lehmann Carrasco Christine Lemke Katharina Lüdicke Katrin Ströbel Sonja Vordermaier Thomas Wiczak Gundi Wiemer Moira Zoitl Schüler und Lehrer aus Hamburg Altona, Kirchdorf, Mitte, Veddel und Wilhelmsburg
Akademie einer anderen Stadt
Veddeler Damm 4
20539 Hamburg
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Pressekontakt:
Anika Stracke | QUER-PR
Kultur-PR & Veranstaltungsorganisation
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Mobil 0176. 22 784 146 |

Über das Unternehmen
Die Akademie einer anderen Stadt wurde am 1. April 2009 in Hamburg Wilhelmsburg gegründet und ist die Kunstplattform der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg.
Die Akademie initiiert und unterstützt Dialoge zwischen internationaler zeitgenössischer Kunst und transkultureller Stadt, für die die Hamburger Elbinseln exemplarisch sind. Sie hat zwei Leitmotive:
1. Lernen auf Augenhöhe, voneinander und miteinander, ist eine zentrale Voraussetzung für die Entwicklung von Perspektiven für ein zukünftiges Zusammenleben in der transkulturellen Stadt.
2. Internationale zeitgenössische Kunst kann die Stadt, ihre Entwicklung und die damit verbundenen Fragestellungen für viele Menschen ästhetisch erfahrbar machen. Die Einbindung von zeitgenössischer Kunst in Stadtentwicklungsprozesse fordert heraus, hinterfragt Routinen, verschiebt Perspektiven und eröffnet Gestaltungsmöglichkeiten.
Die Themen der Akademie sind die Sprachen der Stadt, interkulturelle Identitäten und unscheinbare oder verdrängte Kulturen. Die Akademie sucht nach künstlerischen Formen, um Öffentlichkeit für Konflikte wie Potentiale der Gegenwartsstadt zu bilden.
Unter dem Motto „Zeichen von Respekt“ hat die Akademie einer anderen Stadt 2009 eine Fülle von Formaten und Zugangsweisen entfaltet. In einer Großausstellung auf 2000qm im ehemaligen Kubi-Center in Wilhelmsburg konnte internationale Kunst im Dialog mit herausragenden Kunstprojekten aus Hamburger Schulen und Stadtteilen erfahren werden. Es wurde ein vielfältiges Führungsprogramm durch die Ausstellung, insb. für Schulen und Integrationskursteilnehmer, eingerichtet. Das Wandernde Akademiebüro und die Akademie vor Ort regten Menschen im Stadtteil an, das Wissen und Können ihrer Nachbarn an besonderen Orten kennenzulernen. Das Filmprogramm Über Glaubenskulturen wurde in den Kirchen der Elbinseln gezeigt und brachte Menschen in den Austausch über Religion. In Kooperation mit Institutionen der Elbinseln realisierte die Akademie den Sprung zurück über die Elbe: Ausflüge in die Hamburger Museen.
Schirmherrschaft: Prof. Karin von Welck, Senatorin a.D. für Kultur, Sport und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg