(openPR) Beim internationalen Zwölf-Stunden-Endurorennen „Dawn to Dusk“ in Wales (GB) hätte es für das Niedereschacher Rennteam Touratech Racing nicht besser laufen können: Mit dem ersten und dritten Platz sowohl in der Profi-Klasse als auch in der Gesamtwertung und einem weiteren dritten Platz bei den Sportfahrern schafften alle drei Touratech-Teams mit der G 450 X den Sprung aufs Treppchen.
Touratech Racing I mit Gerhard Forster und Alex Sedlmair legte auf dem rund 20 Kilometer langen Rundkurs einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg hin, wobei Gerhard mit Abstand der schnellste Mann in dem aus 159 Teams bestehenden Starterfeld war. Rechnet man die Teilnehmer am Sechs- und 24-Stunden-Rennen hinzu, pflügten bei dieser Veranstaltung rund 240 Teams durch Walter’s Arena. Obwohl die Strecke in diesem Jahr wegen des Baus zahlreicher Windkraftanlagen etwas kürzer war als sonst, tat dies der Qualität der Veranstaltung keinen Abbruch: Schmale Single-Trails, anspruchsvolle Waldpassagen, steile Auf- und Abfahrten und tückische Wasserdurchfahrten ließen jedes Endurofahrerherz höher schlagen. Das technisch anspruchsvolle Terrain kam den beiden bayerischen Extrem-Enduristen im Touratech-Team natürlich sehr entgegen, und entsprechend schnell waren die Rundenzeiten, die Gerhard und Alex in den Walisischen Wald brannten.
Als um 7 Uhr in der Früh die Startsirene ertönte, - der wolkenverhangene Himmel ließ die Dämmerung nur sehr langsam zu -, hängte Gerhard das Feld in überlegener Manier ab. Als Zweitschnellster kam Ian Rowley (Fischbach) von Touratech Racing 2 aus der ersten Reihe weg, und schon da deutete sich an, dass die Touratech-Teams hier ganz vorn mitmischen würden.
Der Wettergott zeigte sich diesmal gnädig, doch ganz ohne Regen, der die Strecke zeitweise recht schmierig werden ließ, ging es natürlich auch in diesem Jahr nicht ab. Als sich am späteren Nachmittag dann aber die Sonne durchsetzte, wurde der Boden immer griffiger und der Spaßfaktor größer. Während Team 1 zu keinem Zeitpunkt die Führung abgab und nach 20 Runden als Sieger die Zielflagge passierte, war Touratech Racing 2 mit Touratech-Entwickler Ian Rowley und Raceteam-Mechaniker Lars Würdemann, der bei seinem ersten Renneinsatz in diesem Jahr in bestechender Form war, zwischenzeitlich auf den vierten Platz bzw. Rang fünf im Gesamtklassement zurückgefallen: Rowley hatte einige Zeit verloren, als er warten musste, bis ein in diesem Streckenabschnitt schwer gestürzter Fahrer mit dem Krankenwagen abtransportiert war. In einer beeindruckenden Aufholjagd, in der Würdemann als Schlussfahrer alles gab, eroberte sich Touratech Racing 2 aber den dritten Rang sowohl in der Profi-Klasse als auch in der Gesamtwertung zurück und schrammte mit nur einer Minute Rückstand sogar haarscharf am zweiten Platz vorbei!
Das Überraschungsteam schlechthin war jedoch Touratech Racing 3 mit den Touratech-Mitarbeitern Alexander Schönborn (Fluorn), Jan Hagedorn (Mühlhausen) und dem pfeilschnellen Peter Kachler (Burgberg). In der Sportfahrer-Klasse, in der jeweils drei Fahrer ein Team bilden, schafften sie mit einer bewundernswert konstanten Leistung nach 14 Runden den Sprung aufs Treppchen. Die Freude über den dritten Platz kannte keine Grenzen und wurde natürlich ausgiebig gefeiert: „Bei einer internationalen Veranstaltung auf dem Podium zu stehen ist das absolut Größte“, strahlte ein überglücklicher Alexander Schönborn.













