(openPR) Mit zwei Podiumsplätzen kehrte Touratech Racing vom internationalen Zwölf-Stunden-Endurorennen „Dawn to Dusk“ in Wales (GB) zurück: Sowohl in der Experten-Klasse als auch bei den Sportfahrern holten die Niedereschacher Enduristen jeweils den dritten Platz und brachten auch ihren F 800 GS-Umbau, der hier seine Feuertaufe erlebte, erfolgreich ins Ziel.
„Dawn to Dusk“, eine der längsten und härtesten Enduroveranstaltungen in Großbritannien, hat seit den Anfängen des Touratech-Rennteams einen festen Platz in dessen Terminkalender. Der rund 30 Kilometer lange Rundkurs mit schmalen Single-Trails, rutschigen Waldpassagen, steilen Auf- und Abfahrten und tückischen Bachdurchquerungen lässt jedes Endurofahrerherz höher schlagen, aber auch so manche Träume im walisischen Schlamm versinken.
Und auch für Touratech Racing I mit Ian Rowley (Fischbach) und Rolf Epting (Langenschiltach), die auf der Husqvarna TE 449 als Zwei-Mann-Team in der Experten-Klasse starteten, hatte es zunächst nicht so gut ausgesehen: Rowleys Motorrad sprang nicht sofort an und er musste das Feld in einer furiosen Aufholjagd von hinten aufrollen. Gegen Ende des zwölfstündigen Rennens hatten Rowley und Epting an dritter Stelle liegend einen komfortablen Vorsprung auf die nächsten Verfolger herausgefahren, als ausgerechnet in der allerletzten Runde ein abgerissener Schalthebel unterwegs für Probleme sorgte und wertvolle Zeit kostete. Bange Minuten des Wartens verstrichen, bis Schlussfahrer Rolf Epting nach 18 Runden und 12:16:39 Stunden die schwarz-weiß karierte Flagge sah – der Abstand hatte gereicht, Platz drei war gesichert. Im Gesamt-Klassement des Zwölf-Stunden-Rennens landeten die beiden langjährigen Mitglieder des MSC Hornberg unter insgesamt 170 Teams sogar noch auf dem vierten Rang. Rechnet man die Teilnehmer am Sechs- und 24-Stunden-Rennen hinzu, pflügten bei dieser Veranstaltung über 500 Fahrer durch Walter’s Arena.
Einen Traumstart legte hingegen Peter Kachler (Burgberg) hin, der mit Alexander Schönborn (Fluorn-Winzeln) und Jan Hagedorn (Mühlhausen) in der Sportfahrer-Klasse startete, in der jeweils drei Fahrer ein Team bilden. Mit 15 absolvierten Runden – einer mehr als im Vorjahr – und konstant guten Zeiten konnten die drei ihren Überraschungserfolg aus dem Vorjahr wiederholen und meisterten erneut den Sprung aufs Treppchen. Im Gesamt-Klassement bedeutete das Platz 30 – eine reife Leistung.
Als „Einzelkämpfer“ über zwölf Stunden schaffte es neben den Touratech-Mitarbeitern Cliff Vizer, Schwenningen (22. Platz Clubman-Klasse / zehn Runden), der bei diesem schweren Wettbewerb erst sein drittes Eundurorennen überhaupt bestritt, und Lothar Teufer, Niedereschach (25. Platz Veteranen / sechs Runden), auch Raceteam-Mechaniker Lars Würdemann (Potsdam) als Elfter in der Solo-Expertenklasse ins Ziel – auf einem Motorrad, das selbst bei den in Sachen Motorsport einiges gewohnten Briten ungläubiges Kopfschütteln hervorrief: einer BMW F 800 GS. Mit der auf sportlich getrimmten und entsprechend modifizierten Reiseenduro knüpfte das Touratech-Rennteam erfolgreich an seine Anfänge im Jahr 2005 an, als mit der „Oryx extreme“, einem Komplettumbau auf Basis der F 650 GS, beachtliche Erfolge gegen die deutlich leichtgewichtigere Sportenduro-Konkurrenz gefeiert wurden.












