(openPR) Beim Kroatien-Klassiker „No Fear – No Limits“ holte Touratech Racing, das Rennteam der Niedereschacher Firma Touratech, gleich im zweiten Wettbewerb der noch jungen Endurosaison einen Podiumsplatz. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem österreichischen Topfahrer Erich Brandauer landete Gerhard Forster auf der Touratech Husqvarna TE 449 auf Platz zwei und war zugleich der beste Viertaktfahrer.
Weit über 100 Starter waren zu diesem internationalen Wettbewerb in der Nähe von Istrien angetreten. Bereits bei der Qualifikation am Samstag, einem zweistündigen Cross-Country-Rennen, punktete der Touratech-Fahrer mit dem dritten Platz in der höchsten Rennklasse. Das Extrem-Enduro-Rennen am Sonntag war dann technisch und navigatorisch sehr anspruchsvoll. Doch je schwieriger es wurde, desto besser bekamen Brandauer und Forster ihre Konkurrenten in den Griff und landeten schließlich auf den ersten beiden Platzen.
Nur eine Woche später versammelte sich die Enduro-Elite in Rochdale / Nordengland, wo eins der fünf weltweit schwersten Extrem-Enduro-Rennen auf dem Terminkalender stand. Ein riesiges Steinbruchgelände mit ausschließlich natürlichen Hindernissen bildete die imposante Kulisse für eine Veranstaltung, deren Name Programm ist : „The Tough One“, ein Ausscheidungsrennen im klassischen Enduro-Modus, bei dem keinerlei fremde Hilfe erlaubt ist. Mit seinem zehnten Platz bei den Profis hat Gerhard Forster – immerhin der älteste Starter mit dem schwersten Motorrad in diesem internationalen Fahrerfeld – erneut seine Klasse bewiesen und Touratech Racing ein erfolgreiches Wochenende beschert. Forster lag vom Start weg auf dem dritten Rang und hielt trotz einiger Stürze hervorragend mit, bis ihn schließlich ein abgerissener Bremshebel wertvolle Zeit und einige Plätze kostete. Den Sieg holte sich der Brite Graham Jarvis.
Trial-Ass Jens ter Jung, Neuzugang bei Touratech Racing, zeigte in Großbritannien, dass ihm die Enduroluft, die er zum ersten Mal beim italienischen „Hell’s Gate“ geschnuppert hatte, immer besser bekommt. Obwohl der den hierbei üblichen Le-Mans-Start noch üben muss, war er von Anfang an gut dabei und legte zwei fantastische Runden hin, die ebenfalls auf eine Top-Ten-Platzierung hoffen ließen. Doch auch ter Jung musste dem harten Rennen Tribut zollen und riss sich bei einem Sturz anfangs der dritten Runde die hintere Bremsleitung ab. Die halsbrecherischen Abfahrten, die stark ans „Erzberg-Rodeo“ erinnerten, waren so nicht mehr zu schaffen und es kam, wie es kommen musste: der siebenfache deutsche Trialmeister stürzte erneut, blieb sogar kurz bewusstlos liegen und schied verletzt aus.
„Bis Luxemburg bin ich aber wieder fit“, gibt Jens ter Jung Entwarnung. Dort steigt am 3. April die fünfte Auflage des Internationalen „Enduro X-Treme“.













