(openPR) Mit zwei Top-Ten-Platzierungen ist das Niedereschacher Rennteam Touratech Racing von den Red Bull Romaniacs 2011 zurückgekehrt: Gerhard Forster (Breitbrunn) belegte bei den Profis den achten, Rolf Epting aus Langenschiltach in der Hobby Single Class den sechsten Platz. Damit war Forster erneut der beste Viertakt-Fahrer bei einem internationalen Extrem-Enduro-Event.
Bereits beim legendären „Erzbergrodeo“ in der Steiermark hatte sich der Touratech-Topfahrer auf der Husqvarna TE 449 mit seinem zehnten Platz als bester deutscher Teilnehmer, bester Husqvarna-Pilot und bester Viertakt-Fahrer bewährt. Doch zum Ausruhen blieb nicht viel Zeit, denn mit den „Red Bull Romanics“ wartete schon die nächste Herausforderung auf Touratech Racing. Mit dabei war diesmal auch der Langenschiltacher Rolf Epting, der es in der Hobby Single Class mit über 60 Konkurrenten aus aller Welt zu tun hatte und nur ein Ziel kannte: „Ankommen und in Sibiu durch den Zielbogen fahren – egal wie.“ Dass am Ende sogar ein toller sechster Platz für den Schwarzwälder Enduro-Fan heraussprang, war der Lohn für eine konstant gute Leistung und bewundernswerten Durchhaltewillen.
Nach seinem tollen Ergebnis beim Prolog, bei dem Gerhard Forster als Vierter in der Profi-Klasse nur knapp am Podium vorbeigeschrammt war, hatte er am ersten Fahrtag riesiges Pech: Der sympathische Bayer, eigentlich ein Meister in Sachen Offroad-Navigation, lag an zweiter Stelle, als er sich verfuhr und damit wertvolle Zeit und Plätze verlor. Neben der tückischen Navigation und der mit vielen fahrerischen Herausforderungen gespickten Strecke waren es vor allem die hohen Temperaturen, die den Fahrern zu schaffen machten. Auch Forsters Teamkollege, der siebenfache deutsche Trialmeister Jens ter Jung, musste schmerzlich erfahren, warum dieses Extrem-Event als härteste Enduro-Rallye der Welt gilt: Komplett am Ende seiner Kräfte, musste er am ersten Servicepoint abtransportiert und ärztlich behandelt werden.
Nach vier harten Offroad-Tagen in den rumänischen Karpaten kämpfte sich Gerhard Forster als Achter der Profi-Klasse ins Ziel im historischen Stadtzentrum von Sibiu. Wer es bis hierhin schaffte, hatte rund 600 Kilometer schwerster Geländestrecke hinter sich, brütender Hitze und schier unmenschlichen Strapazen getrotzt, Schmerzen und Erschöpfung ignoriert. Es gewann zum zweiten Mal nach 2008 der Brite Graham Jarvis.













