(openPR) Vom 04. bis zum 26. September 2010 zeigt die Galerie ars videndi aktuelle Werke des Künstlers.
Vernissage am Freitag, dem 03. September 2010, um 19:30 Uhr
Der Künstler ist anwesend.
Christoph Luger ist 1957 in Bregenz, Voralberg geboren. 1976 bis 1981 studierte er an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Prof. Max Melcher und Josef Mikl.
1981 erhielt er ein Romstipendium, 1985 einen Preis bei "Geist und Form".
Im selben Jahr erhielt er einen Freskoauftrag durch Dr. Erhard Busek.
1990 wurde ihm der Otto Mauer-Preis zuerkannt, 2001 ein Krumaustipendium.
Bereits 1982 stellte Luger seine Arbeiten im Wiener Theseustempel aus. Zahlreiche Ausstellungen – vor allem in Wien und Vorarlberg - folgten.
Die Werke von Christoph Luger changieren zwischen einer gestisch-großflächigen Malerei und einer intimen, feinen Zeichnung.
Gerhard Zeilinger schreibt zu seinen Arbeiten:
„Kaum ein Künstler, tatsächlich, „arbeitet“ so diszipliniert wie Christoph Luger und begreift sein Handwerk nicht bloß als Ausführung einer Idee. Am Anfang ist bei Christoph Luger das Papier, das Papier gilt es zu einem Körper zu gestalten, zu einem Malgrund zu fertigen, bevor der eigentliche Malprozess einsetzen kann. Es sind vielerlei Schichten im Produktionsvorgang, so wie auch die Idee ein vielschichtiger Ansatz ist. Und dann die Frage: Was soll entstehen? Welche Zeichnung, welche Bewegung, welcher Farbauftrag wird das Papier weiter strukturieren, zu welchem Ende? Jede Woche ein Bild: jede Woche ein vielfältiger Versuch. Eine Arbeit mit dem Fragment.
Denn Lugers bearbeitetet Papiere entstehen aus der Zusammensetzung, aus der Collage. Aus Papierstreifen und –bahnen fügt er ein Bild, aus dem Fragment eine Zusammengehörigkeit, die eine neue Wirklichkeit schafft, und zwar aus dem Material heraus: Der Bildträger ist das Bild selbst, mit all seinen „Verwundungen“, Schrammen und Rissen, sodass das Ganze, das Fertige wieder zum Fragment wird.
Die Ruhe in Christoph Lugers Bildern ist immer Bewegung, die Bewegung immer Ruhe. Die papierene Haut scheint zu atmen, eine Andeutung von Lebendigkeit ins Auge des Betrachters zu setzen.“













