Sinkender Rohölpreis: In den nächsten Tagen wohl keine Trendwende in Sicht
(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Die wirtschaftliche Erholung in weiten Teilen der Welt ist ungewiss, das dokumentiert nicht zuletzt die Entwicklung an den Börsen: Sowohl der deutsche DAX als auch der Nikkei-Index aus Japan verzeichneten jüngst Verluste. Das belastet auch das Vertrauen der Anleger in Rohöl; die Notierungen zeigten sich im heutigen Frühhandel weiter nachgiebig. Gegenüber gestern Morgen rutschte der Barrelpreis um fast zwei Dollar. US-Leichtöl der Sorte Brent kostet nun rund 72,30 Dollar; Nordseeöl Marke Brent knapp 73 Dollar.
Insgesamt stehe die Wirtschaft auf wackeligen Beinen, berichten Analysten. Demnach reagierten die Anleger derzeit besonders sensibel auf schlechte Nachrichten. Dem Dienst „Futures-Services“ zufolge ist von wöchentlichen US-Bestandsdaten keine Trendwende zu erwarten. Es wird zudem mit einer weiter sinkenden Raffinerieauslastung gerechnet. Auch aus charttechnischer Sicht geht die Tendenz abwärts. Mangels Aufwärtspotential könnte heute die 72-Dollar-Marke unterschritten werden. Das deckt sich mit den Prognosen der Commerzbank-Rohstoffexperten, die den Rohölpreis sogar noch in diesem Jahr bei nur 70 Dollar sehen.
Für die deutschen Heizölverbraucher indes dürften sich trotz des schwachen Euros die Bezugskosten heute einmal mehr nach unten bewegen. Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website www.brennstoffspiegel.de.
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