(openPR) Wirkung der Heilpflanze auch wissenschaftlich belegt – Vergleichbar mit klassischen Antibiotika, aber ohne Nebenwirkungen – Gesund und lecker: Schamel-Meerrettich wird besonders schonend verarbeitet – Kreationen von klassisch bis extrascharf
BAIERSDORF – Als scharfe Beilage zur Brotzeit oder zu Fleisch und Fisch erfreut sich Schamel Meerrettich großer Beliebtheit. Dabei wird oft vergessen, dass die scharfe Wurzel auch gut für die Gesundheit ist. Der Meerrettich war bereits im Mittelalter als Heilpflanze bekannt und trägt in ländlichen Gebieten traditionell den Beinamen „Bauernantibiotikum“. Heute ist auch wissenschaftlich belegt, dass es pflanzliche Antibiotika bei einfachen Infektionskrankheiten durchaus mit synthetischen Medikamenten aufnehmen können. Denn Meerrettich enthält den Wirkstoff Sinigrin. Durch spezielle Enzyme werden daraus in der Wurzel starke, scharfe ätherische Öle produziert, mit der sich die Pflanze selbst vor Tierverbiss und gegen Bakterien schützt. Beim Menschen wirken diese ätherischen Öle antibiotisch und bekämpfen Bakterien, Viren und Pilze.
Studien belegen gesunde Wirkung des Meerrettichs
Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Studie, bei der Patienten mit akuter Nasennebenhöhlenentzündung, Bronchitis oder Blasenentzündung mit einem pflanzlichen Antibiotikum aus Meerrettichwurzel und Kapuzinerkressekraut behandelt wurden. Das natürliche Antibiotikum wirkte bei diesen Infekten der oberen Atemwege und der Harnblase ebenso gut wie synthetische Antibiotika –Meerrettich und Kapuzinerkresse verursachten jedoch deutlich weniger Nebenwirkungen. 1
Dazu kommt, dass chemische Antibiotika immer öfters versagen, weil sich Resistenzen entwickeln. Auch in diesem Fall stellen Pflanzenstoffe eine echte Alternative dar, wie Forscher des Universitätsklinikums Freiburg belegten. Geprüft wurde die keimhemmende Wirkung von ätherischen Ölen aus Meerrettichwurzel und Kapuzinerkressekraut auf insgesamt 13 bakterielle Infektionen. Darunter auch der sogenannte „Problemkeim“ MRSA, an dem jährlich 1.500 Menschen sterben und der als multiresistent gilt. 2
Bei unkomplizierten viralen und bakteriellen Infektionen können Antibiotika aus der Natur wie der Meerrettich also eine gesunde, wirksame und schonende Alternative bieten –- natürlich nur in enger Abstimmung mit einem Arzt.
Täglich ein Löffel Meerrettich – der Gesundheit zuliebe
Aber auch zur Vorsorge empfiehlt sich der Genuss von Meerrettich. Zahlreiche bioaktive Substanzen und Vitamine in der scharfen Wurzel stärken bei regelmäßigem Verzehr das Immunsystem, schützen so auch auf lange Sicht vor Infektionen und machen den Körper fit für die Belastungen des Alltags. Und das Beste daran: Meerrettich gibt es für jeden Geschmack. Vom klassischen Sahnemeerrettich bis hin zu Raspelstix®, einer Produktinnovation des Hauses mit reibfrischen Krenraspeln, bringt die Baiersdorfer Kren-Manufaktur Schamel viele feine Meerrettichkreationen auf den Tisch. Hierfür werden in der Meerrettich-Verarbeitung in Baiersdorf handverlesene bayerische Krenwurzeln täglich frisch gerieben und verarbeitet. Und damit es nicht nur schmeckt, sondern auch die gesundheitliche Wirkung der scharfen Wurzel erhalten bleibt, wird Schamel-Meerrettich im traditionellen Kaltverfahren aromaschonend verarbeitet und in Gläsern vakuumverschlossen. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Unser Tipp: Jeden Tag etwas Meerrettich aus dem Glas – pur oder verfeinert zu leckeren Gerichten – genießen und der Gesundheit Gutes tun.
1 Goos K-H, Albrecht U, Schneider B: Wirksamkeit und Verträglichkeit eines pflanzlichen Arzneimit-tels mit Kapuzinerkressenkraut und Meerrettich bei akuter Sinusitis, akuter Bronchitis und akuter Blasenentzündung im Vergleich zu anderen Therapien unter Bedingungen der täglichen Praxis. Arznei.-Forsch./Drug Res. 2006; 3: 249-257
2 Conrad A. et. al. Arzneim Forsch Drug Res 2006; 56:842-849












