(openPR) Angesichts zunehmender Armut in deutschen Großstädten steht Quartiersentwicklung ganz oben auf der Agenda vieler Wohnungsunternehmen. Eine gelungene Quartiersentwicklung schafft ein stabiles Wohnumfeld, wertet die Bestände auf, vermag Mieter zu binden und neue zu gewinnen. Erfolgreich sind ganzheitliche Ansätze, welche eine bauliche Sanierung mit sozialen und wirtschaftsfördernden Maßnahmen verbinden. Die Tagung der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft, zeigt, worauf es dabei ankommt.
Cordula Frey berichtet, wie die ganzheitliche Quartiersentwicklung der Berliner Gropiussstadt gelang. Schwerpunkte ihres Vortrags sind die energetische Wohnraumsanierung und die Beteiligung der Mieter bei der Öffentlichkeitsarbeit.
Wie sich Wohnen und Gewerbe im Quartier gemeinsam entwickeln lassen, beleuchtet der Vortrag von Annika Steiner, Consultant bei der BBT Treuhandstelle des Verbandes Berliner und Brandenburger Wohnungsunternehmen, gemeinsam mit Nils Blömke, Niederlassungsleiter der IPH Handelsimmobilien GmbH aus Hamburg.
Jörn-Michael Westphal vom Unternehmensverbund PRO POTSDAM wird zeigen, wie sich der von Plattenbauten geprägte Potsdamer Stadtteil Drewitz in eine Gartenstadt verwandelt. Mittels Szenariotechnik werden die Bewohner in die Entwicklung ihres Wohnumfeldes einbezogen. Mit der energetischen Sanierung der Gebäude und dem Angebot, Elektrofahrzeuge im Rahmen des Car-Sharing zu nutzen, trägt die PRO POTSDAM als Projektentwickler zu einer nachhaltigen Weiterentwicklung des Quartiers bei.
Die Tagung „Wohnungsunternehmen in der integrierten Quartiersentwicklung: Worauf kommt es an?“ findet am 22. September 2010 in Berlin statt. Weitere Informationen unter www.bba-campus.de












