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Neue Regeln schränken den Internetzugang in Tibet drastisch ein

11.08.201017:31 UhrIT, New Media & Software
Bild: Neue Regeln schränken den Internetzugang in Tibet drastisch ein

(openPR) Wie aus lokalen Medien hervorgeht, wurde die Internet-Zensur in Tibet weiter verschärft, denn auf Anordnung der Behörden müssen nun alle Internet-Cafés Überwachungssysteme nach dem letzten Stand der Technik installieren.

Der Verordnung zufolge sollten alle für den Gebrauch der Öffentlichkeit in der Autonomen Region Tibet aufgestellten Computer dieses neue System bis Ende des Monats installiert haben.

Die zuständige Behörde hat Techniker überallhin geschickt, um das neue System in den einzelnen Internet-Cafés zu installieren und ihre Besitzer sowie das Personal, das die Geräte bedient, in seiner Anwendung zu schulen.

Die chinesische Regierung behauptet, die neuen Bestimmungen dienten dazu, den Online-Zugang von Minderjährigen zu pornographischem Material zu vereiteln. Allerdings sind viele der Ansicht, daß der wahre Zweck der Maßnahme der ist, zu verhindern, daß die Benutzer in Tibet auf Medienberichte und den Inhalt sozialer Netzwerke aus dem Ausland zugreifen können. Mit dem neuen System haben die Internet-Kontrolleure die Möglichkeit zu direkter Intervention von oben, sollten die Regeln geändert werden, womit den Ladenbesitzern der Zugang aus der Hand genommen wird.

Diese neue Maßnahme erfolgte, nachdem die „Registrierung mit dem echten Namen“ bereits überall in Tibet zur Pflicht gemacht wurde. Es ist nun erforderlich, daß alle anonymen Inhalte entfernt werden, und Foren-Moderatoren und Foren-Nutzern wird verboten, sich unter fiktiven oder falschen Namen einzuloggen.

Gemäß diesem, im ganzen Land eingeführten System, das seit dem 1. August in Kraft ist, müssen die Benutzer ihre Personalausweise der zweiten Generation einlesen lassen, ehe sie Online gehen dürfen. Anhand des Überwachungssystems kann die Internet-Polizei daher zurückverfolgen, welche Inhalte ein Benutzer angeschaut hat.

„Überrascht bin ich eigentlich nicht von dieser neuen Politik, denn die ganze Welt weiß, daß es keine Medienfreiheit und keine freie Meinungsäußerung in China und Tibet gibt“, kommentierte Y.C. Dhardhowa, der Herausgeber der Netzseite Tibet Post International in Dharamsala. „Die Chinesen entwickeln nicht nur ihre Technologie und Internet-Software immer weiter, sondern sie versuchen auch ständig, ihre Techniken zu verbessern, um das, was in China und besonders in Tibet elektronisch vor sich geht, perfekt zensieren zu können.

Quelle; The Tibet Post International, http://www.tibetpost.net/

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