(openPR) Was hat Boris Becker denn da am Fuß? Laut Bild-Zeitung eine „dicke, fette Beinschiene“. Doch jeder Fuß-Verletzte kann froh sein, wenn er statt dem unbequemen, schweren Gips eine leichte Vakuumschiene bekommt – vielleicht sogar die, die Boris Becker getragen hat. Denn die Schienen werden umweltfreundlich recycelt.
Auch Gesine Schwan, Nina Eichinger, Dirk Niebel, Franz Müntefering, Mark Medlock oder Birgit Schrowange hatten vor kurzem oder auch schon vor längerer Zeit eine Verletzung an Fuß, Knöchel oder Achillessehne und haben die komfortable Schiene getragen. Und mit ihnen 50.000 Kassenpatienten pro Jahr in Deutschland. Denn die moderne Schiene ist nicht nur für die Promis und Reichen erste Wahl. Für Kassenpatienten gibt es die so genannte Orthese auf Rezept.
Boris Becker stellt damit seinen Knöchel nach einer Sehnenscheidenentzündung ruhig. Nina Eichinger stand mit Schiene als Jurorin bei "Deutschland sucht den Superstar" im Studio - mit gebrochenem Fuß nach einem Sturz vom Pferd; DSDS-Sieger Mark Medlock hatte sich beim Joggen das linke Sprunggelenk gebrochen und trug ebenfalls die Vakuumschiene. Und auch die Politiker treten gerne mal daneben: So hatte sich FDP-Generalsekretär Dirk Niebel nach einem Tritt in ein Loch einen Innenbandriss zugezogen. Bei Gesine Schwan, Ex-Präsidentschaftskandidatin der SPD, war es ein Außenbandriss. Und Franz Müntefering kam - damals noch als Vizekanzler - auf Krücken und mit Schiene zu Kabinettssitzungen und Parteitagen, nachdem er beim Joggen umgeknickt war und sich ebenfalls einen Bänderriss zuzog.
Eine deutsche Innovation:
Vor über 15 Jahren entstand die revolutionäre Idee, eine Vakuumschiene als moderne Alternative zum herkömmlichen Gips anzubieten. VACOped, ist eine Verbindung aus einem Vakuumkissen mit einem stabilen Kunststoffrahmen. Tausende kleine Styroporkügelchen in einem angenehm überzogenen Kissen schmiegen sich konturgetreu an den Fuß. Entzieht man die Luft, legt sich das Vakuumkissen wie eine zweite Haut um das verletzte Bein. Das Rahmensystem gibt die notwendige Stabilität. Die Schiene lässt sich immer wieder neu anpassen, man kann sie zum Duschen abnehmen und muss nicht so schwer schleppen. Der Hersteller OPED fertigt die Schienen im oberbayerischen Valley weit gehend in Handarbeit. Dorthin kommen die benutzten Schienen auch zur Wiederaufbereitung der Kunststoffteile zurück. Und vielleicht kann der ein oder andere verletzte Sportler wenigstens so in Boris’ Fußstapfen treten...











