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Gestolpert, gefallen, gebrochen - und doch kein Gips

07.02.200910:42 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Gestolpert, gefallen, gebrochen - und doch kein Gips

(openPR) SCHNEEGLÄTTE, VEREISTE WEGE:
Hochsaison für Stürze und damit Knochenbrüche. Besonders häufig kommt es nach einem Sturz zu einem Armbruch in der Nähe des Handgelenks. Gerade Seniorinnen sind oft betroffen. Dank einer neu entwickelten Stützschiene kommt man bei einem Bruch jetzt oftmals ohne Gips aus.



Fast ein Viertel aller Knochenbrüche betreffen Unterarm und Handgelenk. Der handgelenksnahe Speichenbruch, die sogenannte Radiusfraktur, ist die häufigste Bruchverletzung beim Menschen überhaupt. 240.000 Radiusfrakturen passieren pro Jahr in Deutschland.
Typische Ursache ist ein Sturz auf das ausgestreckte Handgelenk. Es ist ein Reflex: Wer ins Straucheln gerät, streckt die Arme aus, um sich abzufangen und abzustützen.
Gerade ältere Menschen sind bei rutschigem Untergrund oft unsicher, sie sind weniger agil und können Stürze schlechter abfangen. Frauen über 60 Jahren sind häufiger betroffen von Radiusfrakturen, weil sie oft eine Osteoporose und damit besonders brüchige Knochen haben.

ERSTE HILFE: ARME HOCH
Anzeichen für einen Speichenbruch ist es, wenn nach dem Sturz der Arm stark schmerzt und die Schmerzen bei Bewegung oder Belastung stärker werden. Zudem kommt es auch rasch zu einer Schwellung. Als erste Hilfe am einfachsten und überall machbar: den Arm hochhalten, damit sich das Blut nicht staut. Außerdem sollte man die verletzte Stelle kühlen gegen die Schwellungen. Und dann gilt: schnell in die Klinik.
Zunächst muss der Arzt mit einer Röntgenaufnahme feststellen, ob die Knochenbruchstücke richtig zueinander stehen. Gegebenenfalls wird er die verschobenen Knochen unter örtlicher Betäubung einrichten oder bei komplizierten Brüchen auch operieren müssen, um eine Platte oder Drähte einzusetzen.

VAKUUM STATT GIPS
In der Heilungsphase braucht der Arm eine stabile Hülle als Schutz. Die vollständige Heilung dauert bei Erwachsenen fünf bis sechs Wochen. Bis vor wenigen Jahren wurde grundsätzlich eingegipst. Damit ist neben dem Gelenk aber auch der gesamte Muskelapparat fixiert. Doch was ruhig gestellt ist, verliert an Muskelsubstanz und Beweglichkeit. Die Folge solcher wochenlanger Gipslagerungen waren mühsame Reha-Übungen und Unsicherheit in der Bewegung des Handgelenks.

Mittlerweile gibt es Alternativen zum unbequemen, schweren und juckenden Gips. Bis auf wenige Fälle eignet sich bei handgelenksnahen Brüchen eine moderne Schiene mit einem Vakuumstützkissen, die VACOhand. Tausende kleine Styroporkügelchen schmiegen sich konturgetreu an den Arm. Pumpt man die Luft ab, wird das Kissen hart wie Gips und umschließt den Arm, ohne Druckstellen zu erzeugen. Ein Kunststoffrahmen gibt zusätzlichen Schutz und Stabilität. Außerdem sorgen waschbare und wechselbare Armbezüge aus Stoff für ein angenehmes Gefühl auf der Haut und die nötige Hygiene.

SICHER GESCHÜTZT - BEQUEM VERSORGT
Die Schiene stabilisiert das Handgelenk bei voller Beweglichkeit der Finger. Greifen ist dabei – natürlich mit Einschränkungen – durchaus möglich, so dass die Patienten nicht für jeden Handgriff auf fremde Hilfe angewiesen sind.
Produktentwickler Julian Botsch nennt die weiteren Vorteile: „VACOhand ist leicht zu handhaben, zum Röntgen, Duschen und zur Wundpflege abnehmbar und einfach wieder zu verschließen.“ Rund 1.000 Patienten wurden bereits mit dieser neuen Erfindung von OPED, einem Hersteller orthopädischer Rehabilitationsprodukte, behandelt.

BEWEGLICH BLEIBEN
Zur Nachbehandlung eines Bruchs am Handgelenk sind krankengymnastische Übungen nötig, um die volle Beweglichkeit wieder herzustellen. Besonders individuell ist dies mit VACOhand möglich. „Im Rahmen einer funktionellen Nachbehandlung kann man die Beweglichkeit in bestimmten Gelenkbereichen freigeben,“ erklärt Professor Michael J. Raschke aus Münster. „So beugt man einer vorzeitigen Einsteifung des Gelenks vor“.
Auch wenn das Handgelenk fixiert ist, sollten die anderen Gelenke am Arm (Finger, Ellenbogen, Schultern) in Bewegung bleiben, damit es später nicht zu Bewegungseinschränkungen kommt. „Mit der leichten VACOhand-Schiene ist das kein Problem“, meint Julian Botsch von OPED.
Eine wichtige Übung ist, oft eine Faust zu ballen, damit die Durchblutung und Lymphströme im Arm angeregt werden. Außerdem: Mehrmals stündlich die Finger spreizen, den Daumen bewegen und Daumen und alle Fingerkuppen aufeinanderpressen.

Erfindungsgeist aus Oberbayern revolutioniert Patientenkomfort
Nach jeder Behandlung geht die VACOhand-Schiene zum Hersteller ins Oberbayerische Oberlaindern zurück, wird gesäubert, gewartet und wieder in Umlauf gebracht. „Wir verkaufen nicht das Produkt, sondern die Behandlung“, fasst OPED-Geschäftsführer Stefan Geiselbrechtinger die Philosophie des Unternehmens zusammen. Das schont Ressourcen, schafft heimische Arbeitsplätze und noch wichtiger: zufriedene Patienten, die sich rundum sicher fühlen.

Weitere Informationen:
www.vacohand.com

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