(openPR) Neue Schnittstellen für PROFIBUS, FOUNDATION Fieldbus und DeviceNet ermöglichen die Ergänzung bestehender SPSen und DCS-basierter Systeme um Hochgeschwindigkeitsmessungen, benutzerdefinierte Steuerung/Regelung und Internetanbindung -
Pressemitteilung, 8. Juni 2010 – National Instruments (Nasdaq: NATI) gibt die Markteinführung neuer Schnittstellen für PROFIBUS, FOUNDATION Fieldbus und DeviceNet bekannt, die es Anwendern ermöglichen, NI LabVIEW, PAC- (Programmable Automation Controllers) und Embedded-Systeme in bestehende industrielle Netzwerke einzubinden. Mit den neuen Schnittstellen lassen sich Systeme um Hochgeschwindigkeitsmessungen und -analysen, erweiterte Steuerung und Regelung, Internetanbindung und Datenprotokollierung ergänzen, um die Leistung und Qualität von Maschinen zu verbessern. Die neuen PROFIBUS-Module der C-Serie für NI CompactRIO erlauben die Anbindung von CompactRIO und NI Single-Board RIO an PROFIBUS-DP-Netzwerke als Master oder Slave. So können auch Systeme, die standardmäßig PROFIBUS nutzen, von leistungsstarker Messtechnik sowie benutzerdefinierter Steuerung und Regelung profitieren. Zudem brachte NI weitere Neuerungen auf den Markt: die FOUNDATION-Fieldbus-H1-Schnittstelle für USB mit einem Anschluss und zwei DeviceNet-Steuerungen mit Master-Funktion für PXI und PCI.
Derzeit umfasst PROFIBUS mehr als 30 Mio. installierte Knoten weltweit und ist eines der führenden industriellen Netzwerke für die zuverlässige Anbindung von speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPSen), I/O, Sensoren und Antrieben in Industrie- und Automatisierungssystemen. Die neuen Module der C-Serie ermöglichen die Anbindung von CompactRIO-PACs und Embedded-Systemen der Reihe NI Single-Board RIO an PROFIBUS-Industrienetzwerke und den Ausbau bestehender Systeme mit leistungsstarker Messtechnik, erweiterten Analysen sowie benutzerdefinierter FPGA-Logik. Bestehende Maschinen und Systeme lassen sich jetzt einfach umrüsten und erweitern, indem die neuen PROFIBUS-Module dazu genutzt werden, leistungsstarke und flexible NI-Hardware und die grafische Softwareumgebung LabVIEW zu ergänzen. So können anspruchsvolle und anwenderspezifische Aufgaben umgesetzt werden, für die traditionelle SPSen nicht konzipiert sind.
Bei FOUNDATION Fieldbus handelt es sich um ein einfaches, digitales Zwei-Wege-Kommunikationsprotokoll, das gewöhnlich in der Verfahrenstechnik und Prozessautomatisierung eingesetzt wird. Das neue NI USB-8486 ist eine FOUNDATION-Fieldbus-H1-Schnittstelle mit einem Anschluss, die Datenprotokollierung, Konfigurierung, Steuerung und Regelung in Anwendungen mit Mensch-Maschine-Schnittstellen und verteilten Steuer- und Regelsystemen ermöglicht. Diese neue Schnittstelle verbindet FOUNDATION-Fieldbus-Geräte mit Standard-Desktop, Industrie- und Notebook-PCs. Sie eignet sich für die mobile Datenprotokollierung sowie zur Konfiguration und Wartung von Geräten und Netzwerken.
Bei DeviceNet handelt es sich um einen offenen Feldbusstandard, der auf der physikalischen Schicht von CAN (Controller Area Network) basiert und durch die Open DeviceNet Vendors Association verwaltet wird. Die neuen Scanner-(Master) Schnittstellen NI PCI-8532 und NI PXI-8532 wurden besonders für Anwendungen entwickelt, welche die Verwaltung und Steuerung anderer DeviceNet-Geräte im Netzwerk mittels grafischer Programmierung in LabVIEW umfassen.
Nähere Informationen dazu, wie PAC-Systeme von NI, Embedded-Hardware und LabVIEW bestehende Industriesysteme um eine breite Palette von Funktionen ergänzen, finden Sie im Whitepaper „Anbindung von NI-Modulen an Industrienetzwerke“ in der NI Developer Zone unter www.ni.com. Zusätzliche Informationen zu bestimmten Protokollen bieten die Webseiten www.ni.com/profibus, www.ni.com/fieldbus und www.ni.com/devicenet.










