(openPR) National Instruments (Nasdaq: NATI) stellt Anwendern ab sofort neue HMIs (Human Machine Interface = Mensch-Maschine-Schnittstelle) für Flachbildschirm-Touchscreens, Touch-Panel-Computer und Panel-PCs zur Verfügung, die zusammen mit der grafischen Entwicklungsumgebung LabVIEW bei der Erstellung von Benutzeroberflächen eingesetzt werden können. LabVIEW bietet eine umfassende Umgebung für die Entwicklung von Benutzeroberflächen inklusive lizenzgebührenfreiem Einsatz der Schnittstellen mit dem LabVIEW Application Builder. Darüber hinaus beinhaltet jede Touch-Panel-Oberfläche eine Lizenz für das LabVIEW PDA Module. LabVIEW stellt nicht nur eine Entwicklungsumgebung für Benutzeroberflächen für die neuen Schnittstellen zur Verfügung, sondern ist zudem das Engineering-Werkzeug für die unterschiedlichsten PAC-Produkte (PAC = Programmable Automation Controller), darunter höchst leistungsfähige PC-basierte I/O mit PXI oder Industrie-PCs, verteilte I/O mit Compact FieldPoint, FPGA-basierte Hochgeschwindigkeits-I/O mit CompactRIO und verteilte Bildverarbeitungssysteme mit dem Compact Vision System.
Bei National Instruments FPT-1015 handelt es sich um einen industrietauglichen Flachbildschirm-Touchscreen mit einer Diagonale von 15 Zoll, der eine Farb-LCD-Anzeige mit einem widerstandsfähigen Touchscreen kombiniert. Die HMI NI FPT-1015 nutzt einen Standard-VGA-Anschluss und USB. Sie verfügt über ein großes Display und einen Touchscreen, der auch hoch leistungsfähigen PXI-basierten Prüfapplikationen mit einem beliebigen Embedded-PXI-Controller oder Bildverarbeitungsanwendungen mit NI-CVS-145x-Systemen gerecht wird. Diese Schnittstelle kann mit PXI-basierten funktionellen Prüfsystemen ganz einfach direkt in der Produktionsstätte eingesetzt werden.
Anwender können den industrietauglichen Touch-Panel-Computer TPC-2006 von National Instruments für Embedded- oder Maschinensteuerungsanwendungen nutzen. NI TCP-2006 bietet einen LCD-Bildschirm mit einer Diagonale von 5,7 Zoll und einem robusten Touchscreen. Dieser arbeitet mit dem Betriebssystem Windows CE .NET und kann mit dem LabVIEW PDA Module programmiert werden. Er verbraucht wenig Strom, enthält einen leistungsstarken Intel ARM9 Prozessor mit 266 MHz Taktrate, besitzt ein robustes Design ohne sich bewegende Bauteile, ein Kühlsystem ohne Ventilator und entspricht dem Standard NEMA4/IP 65. Anwender sind mit diesem zertifizierten LabVIEW-PDA-Gerät in der Lage, HMI-Anwendungen zu erstellen. Das LabVIEW PDA Module kompiliert LabVIEW-VIs automatisch für Windows CE und optimiert sie zur Erzielung maximaler Leistungsfähigkeit.
Beim PPC-2015 handelt es sich um einen Farb-Panel-PC mit einer Bildschirmdiagonale von 15 Zoll, einem widerstandsfähigen Touchscreen und einem 2.0 GHz Pentium 4 Prozessor. Der Panel-PC arbeitet mit dem Betriebssystem Windows XP auf einer 40-GB-Festplatte und besitzt je einen Ethernet- und USB-Anschluss sowie zwei PCMCIA-Anbindungen und zwei PCI-Steckplätze mit halber Länge. Er stellt über einen Ethernet-Anschluss eine vollständige HMI für jede Art von PAC-Hardware von National Instruments zur Verfügung und besitzt fünf USB-Anschlüsse sowie zwei PCI-Steckplätze für die Anbindung an vielfältige NI-Hardware, wie z. B. industrielle PCI-basierte Datenerfassungskarten oder externe USB-basierte Datenerfassungsmodule. Die beiden PCI-Slots können Motorensteuerungs- oder Bildverarbeitungskarten aufnehmen. PPC-2015 von NI ist besonders für die Maschinensteuerung mithilfe der PAC-Hardwareplattform geeignet.
Anwender können LabVIEW-Anwendungen auf diesen neuen HMIs ausführen und sie dann über Ethernet an eine Vielzahl von PAC-Hardwaregeräten von NI anbinden. Aufgrund von Industriestandards wie etwa Ethernet, USB, PCI und PCMCIA bietet LabVIEW auch eine offene Anbindung an andere Hardware. LabVIEW ermöglicht Anwendern die Erstellung von Systemen, die HMIs mit SPSen von Allen-Bradley, Siemens, GE-Fanuc und vielen anderen Herstellern verbinden, wenn sie OPC-Server (für die Prozesssteuerung: OLE) von National Instruments nutzen. Darüber hinaus wird mithilfe von Modbus TCP/IP über Ethernet, DeviceNet und CAN-Hardware die Anbindung an Firmennetzwerke ermöglicht. Für weitere Netzwerke, wie etwa PROFIBUS, Ethernet/IP und PROFINET, bieten zahlreiche Hersteller Anbindungsmöglichkeiten für diese HMIs an industrielle Netzwerke.
Über National Instruments
National Instruments (www.ni.com) ist Pionier auf dem Gebiet rund um die Technologien der Mess- und Automatisierungstechnik und einer der Marktführer im Bereich der virtuellen Instrumentierung – einem revolutionären Konzept, das die Art und Weise, wie Ingenieure und Wissenschaftler Mess- und Automatisierungslösungen realisieren, grundlegend verändert hat. Durch die Nutzung des PCs und damit verwandter Technologien ermöglicht die virtuelle Instrumentierung erhöhte Produktivität bei gesenkten Kosten mittels leicht integrierbarer Software wie etwa der grafischen Entwicklungsumgebung NI LabVIEW und modularer Hardware wie PXI-Modulen für die Datenerfassung, Gerätesteuerung und industrielle Bildverarbeitung. Das im texanischen Austin beheimatete Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 3400 Mitarbeiter und unterhält Direktvertriebsbüros in 40 Ländern. Im Jahr 2004 zählten mehr als 25000 Firmen in über 90 Ländern der Welt zu National Instruments' Kunden. In den vergangenen sechs aufeinander folgenden Jahren kürte das Wirtschaftsmagazin FORTUNE NI zu einem der 100 arbeitnehmerfreundlichsten Unternehmen in den USA. Bei einem vom Wirtschafts- und Finanzmagazin Capital und dem Kölner Forschungs- und Beratungsunternehmen psychonomics AG durchgeführten Wettbewerb wurde die deutsche Niederlassung des Unternehmens 2004 und 2005 zu einem der 50 besten Arbeitgeber Deutschlands gewählt.
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