(openPR) Wenige Tage vor dem Fischertag in Memmingen beklagt der Verband animal 2ooo - Menschen für Tierrechte Bayern e.V., dass ein Schreiben vom 3. Juni mit Vorschlägen an das Regierungspräsidium immer noch nicht beantwortet sei.
In diesem Schreiben wird seitens der Tierschützer kritisiert, dass nach ihrem Kenntnisstand die Behörden bislang keine bindenden Tierschutz-Auflagen für die Durchführung des Fischertags erlassen hätten. Ganz abgesehen davon, ob, juristisch gesehen, ein „vernünftiger Grund“ zum Töten der Fische bestehe und ob damit die „abscheuliche“ Veranstaltung überhaupt statthaft sei, haben die Tierschützer eine Reihe von Vorschlägen gemacht, die durchaus praktikabel seien, wie z.B.
> Sofortige, fachgerechte Tötung aller genügend großen Fische, auch potentieller Königsforellen, vor dem Wiegen.
> Lückenlose Kontrolle (z.B. durch security-Leute) wenigstens der Einhaltung der (nach Meinung der Tierschützer unzureichenden) Regeln des Fischertagvereins zumindest hinsichtlich der Befüllung der Hälterungseimer vor den zentralen Wiegestellen.
> Verweigerung des Titels des Fischerkönigs beim geringsten Regelverstoß.
> Null Promille bis zur Tötung bzw. Abgabe der Fische.
Der Verein erinnert daran, dass schon einmal jemand Fischerkönig wurde, der seine Forelle mit den Händen (ohne Eimer) lebend zur Wiegestelle transportierte. Jedes Jahr würden peinliche Vorkommnisse registriert. Ein Jahr sei ein Tötungszelt „vergessen“ worden, ein anderes Jahr hätte einem Beauftragten im Tötungszelt das fachgerechte Töten von Fischen erst beigebracht werden müssen.











