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Management by Delegation im Personalwesen

05.07.201015:17 UhrIT, New Media & Software
Bild: Management by Delegation im Personalwesen

(openPR) Management by Delegation prägte bis Anfang der 80er Jahre den Führungsstil in deutschen Unternehmen. Die Zielsetzung dieses Führungsmodells besteht darin, dem Mitarbeiter die Handlungsverantwortung und dem Vorgesetzten die Führungsverantwortung zu zuschreiben.



Management by Delegation entspricht in etwa dem Harzburger Modell, welches nach dem Stammsitz der Akademie der Führungskräfte der Wirtschaft in Bad Harzburg benannt und 1962 als geschlossenes Managementsystems erstmals vorgestellt wurde. Die Kritikpunkte am Harzburger Modell bestanden und bestehen nach wie vor in dem erheblichen Regelungsumfang und der damit verbundenen Starrheit.

Heutzutage ist, durch den stetig steigenden Bekanntheitsgrad sowie Einsatz von Lean Management und Teilautonomer Arbeitsgruppen, Management by Delegation wieder vermehrt in Unternehmen bereichsübergreifend anzutreffen.

Zwingend erforderlich ist dabei, dass für jeden Mitarbeiter ein fest umrissener Aufgaben-, Kompetenz- und Handlungsbereich in den Stellenbeschreibungen definiert wird.
Darüber hinaus setzt jegliche Form der Delegation natürlich voraus, dass der Delegierende willens und fähig dazu ist, Aufgaben aus dem eigenen Verantwortungsbereich überhaupt an einen Mitarbeiter übertragen zu können. Die Führungskraft sollte zudem über das nötige Fachwissen verfügen, um dem Mitarbeiter die Aufgabe umfassend erklären zu können.
Auf der anderen Seite ist es entscheidend, die geeigneten Mitarbeiter zur Übernahme der delegierten Aufgaben zu finden beziehungsweise diese entsprechend zu qualifizieren. So kann der Mitarbeiter die ihm übertragene Aufgabe nur optimal lösen, wenn er die Sachzusammenhänge erkennt und über die nötige Kompetenz verfügt.

Neben der Voraussetzung, dass die übertragenen Aufgaben den Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter entsprechen sollten, gilt es in Bezug der zu delegierenden Aufgaben noch einige weitere Punkte zu beachten. So ist beispielsweise wiederkehrenden Aufgaben der Vorzug vor Einzelaufgaben zu geben. Außerdem ist es ratsam lediglich ganzheitliche Aufgaben an den Mitarbeiter zu delegieren, da es im Falle von isolierten Teilaufgaben zu Abstimmungs- und Koordinationsproblemen untereinander kommen könnte.

Zweifelsohne bringt Management by Delegation zahlreiche Vorteile, aber auch einige Nachteile, die es im optimalen Fall zu vermeiden gilt. Zu den Vorteilen zählen zu Beispiel die Steigerung der Mitarbeitermotivation, die Auflösung von starren Strukturen, die Entlastung des Managements, die Verbesserung des Betriebsklimas sowie Beschleunigung und Effizienzsteigerung bei den Prozessen. Nachteilig hingegen wirkt sich die die Möglichkeit einer unfairen Delegation, eine Fehleinschätzung der zu delegierenden Aufgaben hinsichtlich der Mitarbeiterqualifikationen oder auch der Missbrauch als Machtinstrument durch subjektive Manipulation des Delegierenden aus.

Viele Unternehmen setzen insbesondere im Personalwesen auf Management by Delegation, um die dortigen Führungskräfte von Routinetätigkeiten zu entlasten und dadurch Ressourcen für strategische Aufgaben zugunsten der Unternehmensentwicklung freizusetzen. Mit Hilfe der freigesetzten Ressourcen können Themen wie die strategische Personalbedarfsplanung oder auch die strategische Personalentwicklung von Seiten der Führungskräfte verstärkt angegangen werden.

In keinem anderen Unternehmensbereich besteht die Möglichkeit, Aufgaben an so viele wenn nicht sogar an alle Mitarbeiter direkt, unter Zuhilfenahme einer geeigneten Softwarelösung, zu delegieren, wie im Personalwesen. Oftmals wird in diesem Fall auch von ESS – einem Employee Self Service – gesprochen.
So bietet sich beispielsweise mit dem Einsatz einer geeigneten Personalmanagement Software die Aktualisierung der eigenen, persönlichen Daten durch den jeweiligen Mitarbeiter selbst ebenso an, wie die direkte Schulungs- und Urlaubsbeantragung durch die Mitarbeiter.
Anschließende Rückkehrbewertungen und Umsetzungsbewertungen von besuchten Schulungen können sowohl an die Mitarbeiter als auch an die jeweiligen Vorgesetzten delegiert werden, wodurch eine Beschleunigung der administrativen Prozesse im Personalwesen erzielt wird.

Der webbasierte Personalmanager von BITE – das innovative Personalinformationssystem – ermöglicht den Employee Self Service im Unternehmen. Die granulare Rechte- und Rollenkonfiguration ermöglicht einen Zugriff aller Mitarbeiter im Sinne eines Employee Self Service, um die eigenen Daten zu ändern. Darüber hinaus ist der BITE Personalmanager mit einer Erinnerungsfunktion versehen, welche beispielsweise auslaufende Qualifikationen und Zertifikate sowie fällige Bewertungen oder Unterweisungen zeitnah aufzeigt. Auch können mit dem Personalmanager von BITE Schulungsbewertungen oder sogar Mitarbeiterleistungsbeurteilungen direkt an die dafür zuständigen Mitarbeiter zur Durchführung delegiert werden.

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