(openPR) „Wegfahrsperre“ für Maschinen, der Zusammenhang zwischen Autofahren und Compliance, Abwrackprämie für IT-Hardware, Ärmel aufkrempeln für die Arbeit in der digitalen Fabrik. – im Studio Mittelstand ging es inhaltlich vielseitig mit inspirierenden Beispielen ganz um die Belange des industriellen Mittelstands.
Das zentrale Wort im Studio Mittelstand am 22. Juni lautete Innovation. „Ohne IT und Software ist keine Innovation möglich, denn inzwischen ist IT auch in immer mehr Produkten vertreten!“ Bereits in der ersten von zwölf Sendungen gab Rainer Glatz Geschäftsführer Arbeitsgemeinschaften Produkt- und Know-how-Schutz im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) die Losung des Thementages vor. Innovation in den Produktionsprozessen, die Innovationskraft des industriellen Mittelstands, die Innovation in Gefahr durch Produktpiraten und natürlich immer wieder: Innovation durch IT.
Die Möglichkeiten der IT für den eigenen Unternehmenserfolg nutzen – wer könnte hier prominenter sprechen als die Experten aus der IT-Branche, „Wir bei Intel benötigen einen durchdachten IT-Einsatz in unserer Prozessplanung, um erfolgreiche Innovationen zu produzieren“ – so gab Hannes Schwaderer, Geschäftsführer der Intel Deutschland GmbH, Einblicke in die Produktion des Großkonzerns.
Dass aber nicht die Unternehmensgröße ausschlaggebend ist für die Innovationsfähigkeit, darin waren sich alle Studiogäste einig. Lediglich bei der Umsetzung und der Anwendung der IT im industriellen Mittelstand entdecken die Experten noch Gestaltungsspielraum: „In Zukunft führt bei einer guten IT-Infrastruktur kein Weg an der Konvergenz vorbei!“, stellte Markus Herber, Technology Strategist im Geschäftsbereich Enterprise Business von Hewlett-Packard, fest. Und das stützte Rainer Glatz mit seiner Branchenkenntnis: „Gerade die Anwendung von IT fördert die Innovation!“
„Die Krise hat ein Umdenken bewirkt, denn seitdem geht es um die Frage, wie der Unternehmer zukünftig noch besser am Markt sein kann“ – Oliver Roos, Business Development Manager New Business Industry Automation von Intel, machte deutlich, wie nah IT-Einsatz und betriebswirtschaftliches Denken eigentlich zusammen liegen könnten.
In diesem Rahmen bewegten sich die vielfältigen Themen und Lösungsansätze, Vorträge und Interviews der Themenschwerpunkte. Seien es die Entwicklungen der diesjährigen Hannover Messe, IT und Automation im rechtlichen und globalen Umfeld, die durch globale Produktpiraterie gefährdete Innovationsfähigkeit im industriellen Mittelstand oder die relevanten IT-Trends und Innovationen – nah an der Praxis und mit vielen eindrücklichen Bildern widmeten sich die Studiogäste auch den branchenspezifischen Sorgen:
Auch – nicht für jeden auf den ersten Blick ersichtlich – gesetzliche Vorgaben können potentielle Unternehmenserfolge sichern, verriet Compliance-Experte Friedhelm Koch von Oracle: Jeder Unternehmer muss den Umgang mit schützenswerten Informationen und deren Bedeutung für sein Unternehmen selbst bewerten. Wirkungsvoller Schutz kann so einfach sein“.
Auch im globalen Wettbewerb die eigenen Produkte zu schützen – dieser Anforderung war das Sonderthema zur Produktpiraterie geschuldet. Weltweite Produktverfolgung mit Softwareunterstützung war ein Vortragsthema, in der anschließenden Expertendiskussion wurde die Möglichkeit präsentiert, Maschinen durch kryptologische „Wegfahrsperren“ zu sichern und dazu bedenkenswerte Zahlen diskutiert. „Um ihre Produkte zu schützen, brauchen mittelständische Unternehmen keine eigene Forschungsabteilung,“ so Dr. Wolfgang Klasen von Siemens.
Ganz im Zeichen des Web-TV hatte auch die Hannover Messe durch Olaf Daebler, Projektleiter der Deutschen Mese AG via Internetleitung deutlich gemacht, dass die Kommunikations-Möglichkeiten des „Studio Mittelstand“ gerade für innovative Unternehmen der Investitionsgüterindustrie enorm wichtig seien. „Als ausgezeichnete Plattform für den direkten Dialog zu neuen Entwicklungen und exzellenten Lösungen ist die Hannover Messe davon überzeugt, Ihnen mit dem Studio Mittelstand die Möglichkeiten der Hannover Messe nah und interaktiv präsentieren zu können. Nutzen Sie die Chancen für Interaktion und für mehr Wissen.“
Sei es die Übersichtlichkeit beim Einsatz betriebswirtschaftlicher Planungssoftware, die Transparenz von Produktionsabläufen dank MES-Kennzahlen oder die Sicherheit in BOT-Netzen – Studiogäste vom Fach hatten gute Empfehlungen parat.
Wer nicht live dabei sein konnte – kein Problem! Alle Sendungen sind ab sofort on demand auf der Website des Studio Mittelstand Thementags unter www.studio-mittelstand.de/im abrufbar.









