(openPR) Eine Befragung zum Reiseverhalten nach der Finanz- und Wirtschaftskrise von Opodo.de.
Hamburg, 8. Oktober 2010. „Der Aufschwung ist da!“ titelte die Presse im August 2010. Das Reiseportal Opodo.de nahm den Beginn der Herbstferien zum Anlass für einen Rückblick auf die Finanz- und Wirtschaftskrise und befragte über 2000 Kunden zu ihrem Reise- und Sparverhalten vor, während und nach der Rekordrezession.
Wer hätte das gedacht: In der Krise entpuppt sich gerade das „schönere Geschlecht“ als besonders sparsam. Die Damen zeigen sich in der finanziellen Schieflage bereit, auf alles zu verzichten – nur nicht auf den Urlaub. Während das Reisen bei der Mehrheit der Männer ebenfalls als absolutes Muss gilt, will man(n) sich aber auch in finanziellen Notlagen nicht vom Kauf von Hightech-Spielzeugen oder Autos abbringen lassen.
Der deutsche Urlauber: bescheiden aus Gewohnheit
Der deutsche Urlauber bleibt seinem Lebensstandard treu. Fast 60 Prozent der von Opodo.de Befragten haben an ihrem Reisebudget in den letzten Jahren nichts verändert. Von der Krise unbeeindruckt sieht sich die Mehrzahl der Befragten nicht als Opfer der Finanzkrise. Wirklich gespart haben in den letzten Monaten nur 17 Prozent der Umfrageteilnehmer. Sie geben an, auch weiterhin unter den Nachwirkungen der Rezession zu leiden und auch in Zukunft auf Urlaubsschnäppchen für den kleinen Geldbeutel achten zu wollen.
Frauen haben beim Sparen die Nase vorn
Besonders Frauen zeigten in der Krise ihre bescheidene Seite. Sie gaben bis zu 25 Prozent weniger Geld für den Urlaub aus als das vermeintlich stärkere Geschlecht. Insgesamt haben nur 14 Prozent aller Befragten entschieden, nicht nur weniger, sondern gar nichts für den Urlaub auszugeben und die Reise nach Balkonien anzutreten. Auch hier hatten die Frauen die größere Spardisziplin. Sie haben zu einem Viertel häufiger als die männlichen Umfrageteilnehmer auf das Schweifen in die Ferne verzichtet.
Woran spart man in der Krise?
Über 50 Prozent der Deutschen fahren auch in Zeiten der Witschaftskrise gern in den Urlaub und sparen dafür an anderer Stelle. So werden besonders beim Kauf von Elektrogeräten Abstriche gemacht (90%). Nur 10 Prozent der Befragten lieben modernste Technik so sehr, dass sie auch in wirtschaftlicher Schieflage nicht auf neue Laptops und TV-Geräte verzichten möchten. Aber auch der Textileinzelhandel muss in der Krise Federn lassen, damit die Urlaubskasse unangetastet bleibt: Gerade die Frauen schnallen beim Thema Shopping den Gürtel enger (89%) und widerlegen damit gängige Klischees. Markenkleidung ist nämlich den Männern laut der Opodo.de-Umfrage um ein Fünftel wichtiger. Die Herren beweisen auch in der Krise ein Gespür für modische – und teure – Schnitte. Getragen werden die Topoutfits dann aber eher zuhause als in schicken Restaurants. Kulinarische Genüsse müssen leider auf der Strecke bleiben, wenn das Geld knapp ist, und sind den Befragten (76%) meist weniger wichtig.
Dem zweitbesten Freund des Mannes, dem Auto, wird im Gegensatz zur feinen Küche auch im wirtschaftlichen Abschwung die Treue gehalten. Fast 20 Prozent der männlichen Umfrageteilnehmer würden ihrem Autohändler trotz Finanzkrise einen Besuch abstatten. Ob bei Autos, Kleidung oder Laptops: Wenn das Portemonnaie leer ist, bleibt der Sparstrumpf der befragten Frauen praller gefüllt. Nach der Umfrage von Opodo.de sind Frauen zu 10 Prozent häufiger mit einem Schaufensterbummel zufrieden und zeigen damit größere Disziplin als ihre männlichen Partner, wenn es ums Sparen geht.
Wenn die Chemie stimmt, ist der Kontostand egal
Was passiert, wenn man den deutschen Otto-Normalurlauber bittet, die Augen zu schließen, den Konto(tief)stand zu vergessen und sich perfekte Entspannungstage unter Palmen im Wunschurlaub vorzustellen?
Er denkt ans Sparen. So denken über 90 Prozent der Deutschen nicht an Yachten, Cocktails und Luxushotels, sondern an ein stimmiges Preisleistungsverhältnis. „Guter Urlaub muss nicht teuer sein“ lautet die Devise. Hinter dieser eher trockenen Pragmatik verbirgt sich aber auch ein bisschen Romantik: Über 30 Prozent der von Opodo.de Befragten empfinden die Gesellschaft des Partners im Traumurlaub als viel wichtiger als luxuriöse Suiten. Perfekt wird die Reise nicht durch ein prall gefülltes Portemonnaie, sondern durch die richtige Begleitung.













