(openPR) Groß war die Freude und lebhaft das Diskussionsklima, als der Botschafter der westafrikanischen Republik Benin, Seine Eminenz Isidore Bio in Begleitung des Pressereferenten der Botschaft, Ludovico Dakossi, das Wolfsburger Albert – Schweitzer – Gymnasium besuchte. Der Botschafterbesuch bildete den Auftakt des Schulfestes am 21. 06. 2010 und warf zugleich einen Lichtstrahl auf die nächsten Schritte des Benin-Partnerprojekts des ASG. Nach Grussworten des Botschafters und des Ersten Stadtrats von Wolfsburg, Klaus Mohrs erläuterten Bio, Dakossi, Schulleiter Stephan Oelker und die stellvertr. Schulleiterin Bernhardine Vogel die bisherige und geplante Zusammenarbeit.
Benin ist eine junge Demokratie, deren ursprünglich zentralistische Strukturen durch ein neues dezentrales Modell ersetzt werden sollen (2002 fanden erstmals Kommunalwahlen statt). Um von deutschen Kommunen effektive und demokratische Selbstverwaltung zu lernen, plant die Regierung Benins den Aufbau von Städtepartnerschaften mit Deutschland und als ersten Schritt Partnerschaften zu deutschen Schulen. In diesem Zusammenhang hat das Albert-Schweitzer-Gymnasium damit begonnen, die Grundlagen für eine Partnerschaft mit einer Schule in Benin zu entwickeln und Benin – Projekttage durchgeführt, deren Ergebnisse bereits von Vertretern der Botschaft des westafrikanischen Staates persönlich in Augenschein genommen wurden.
Gerade eine so multikulturelle Schule wie das ASG mit Schülerinnen und schülern aus der ganzen Welt erscheint hierfür prädestiniert. Am 31. Juli 2010 feiert die Republik Benin ihr 50jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass werde zwei Tage vorher Schülergruppen aus Wolfsburg und Benin in Berlin zusammenkommen und miteinander feiern. Im kommenden Herbst werden Studierende aus Benin, die als Gäste der Ostfalia-Hochschule vor Ort sein werden. der Schule einen Besuch erstatten. „Wenn es eine bessere Welt geben soll, dann nur durch Austausch und Völkerverständigung“, erklärte Bio. „In unserem Land selber herrscht ein friedvolles Miteinander, man spricht in Benin 60 Sprachen, es gibt Christen, Muslime, Voodoo – Anhänger und keine Konflikte zwischen diesen Gruppen.“ „Benin will von Deutschland lernen, aber ich glaube, wir können sehr viel mehr von Benin lernen“, antwortete darauf Oelker.
Mohrs erklärte, dass die Pflege von Internationalität in der globalisierten Welt wichtiger als je zuvor sei. In der Stadt Agbangnizoun wurde bereits eine Schule gefunden, die künftig Partnerschule des ASG sein soll.











