(openPR) Reinhard Führer ehrt das Engagement Vladimir Kotenevs um die Kriegsgräberfürsorge mit Albert-Schweitzer-Medaille
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ehrte am russischen Nationalfeiertag Vladimir Kotenev für seine Engagement und seine Unterstützung bei der "Arbeit für den Frieden" und der "Versöhnung über den Gräbern". Nach sechs Jahren verlassen der russische Botschafter und seine Frau Maria Koteneva Deutschland in Richtung Heimat.
Volksbundpräsident Reinhard Führer überreichte dem russischen Botschafter die Albert-Schweizer-Medaille im Rahmen des Abschiedsempfangs mit sehr persönlichen Worten:
"Sehr geehrter Herr Botschafter,
lieber Vladimir,
der 2. Weltkrieg, der in Russland der Große Vaterländische Krieg genannt wird, hat dort millionenfache Opfer gefordert. Es gibt so gut wie keine Familie, die in diesen schrecklichen Krieg kein Familienmitglied verloren hat.
Deshalb war und ist die Errichtung eines Deutschen Soldatenfriedhofes in Russland ein ausgesprochen sensibles und politisches Thema.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat dabei die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht - von hervorragender Unterstützung durch die russische Seite an einem Ort bis zum erbitterten Widerstand an einem anderen Ort.
Bei all unseren Aufgaben hat uns die Russische Botschaft mit Rat und Tat begleitet.
So war es auch in Deiner gesamten Amtszeit.
Nur beispielhaft möchte ich erinnern an die massiven Probleme in Rshew, die enormen Schwierigkeiten im Kaukasus und die noch nicht ganz überwundenen Hindernisse im Oblast Smolensk.
Du hattest nicht nur stets ein offenes Ohr für mich und meine Sorgen, Du hast Dich auch ganz persönlich für unsere Sache eingesetzt.
Das Motto des Volksbundes ist „Versöhnung über den Gräbern“.
Das sind für Dich keine leeren Worte, die Aussöhnung zwischen unseren Völkern ist Dir eine Herzensangelegenheit.
Deine Rede am Vorabend des Volkstrauertages im letzten Jahr auf dem Garnisonsfriedhof in der Lilienthalstraße und die gemeinsamen Veranstaltungen auf dem Sowjetischen Friedhof in Baruth, auf dem deutschen Friedhof in Halbe sowie das jährliche Gedenken in Pankow sind hierfür ein eindeutiger Beleg.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat zu danken:
Dir, dem Botschafter der Russischen Föderation,
aber auch allen Mitarbeitern der Botschaft, die mit unseren Angelegenheiten befasst waren und sind.
Nicht vergessen möchte ich bei diesem Dank Deine liebe Frau, die, wie ich weiß, unsere gemeinsame Arbeit voll und ganz unterstützt.
Herzlichen Dank Euch beiden für Eure Freundschaft!!!
Und nun darf ich Dir eine hohe Auszeichnung, die der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu vergeben hat, die 'Albert-Schweitzer-Medaille' überreichen."









