(openPR) Einladung zur Filmvorführung in Köln in Anwesenheit des Regisseurs Christoph Weber
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
immer noch fällt vielen deutschen Unternehmen der Umgang mit der eigenen Rolle im Dritten Reich schwer – so auch der Deutschen Lufthansa. Sie verweist in der Regel darauf, dass es sie als Unternehmen erst seit 1955 gebe und sie keine Vergangenheit im NS-Regime habe. Gegründet wurde sie aber in der Nachkriegszeit mit dem Namen, dem Emblem – und einem Teil des leitenden Personals jener Lufthansa, die es bereits zwischen 1926 und 1945 gab.
Der Dokumentarfilm „Fliegen heißt Siegen - Die verdrängte Geschichte der Deutschen Lufthansa“ von Christoph Weber zeichnet die enge Zusammenarbeit der ehemaligen Lufthansa-Führung mit den Nationalsozialisten nach und zeigt den bis heute fragwürdigen Umgang des Unternehmens mit der eigenen Vergangenheit.
Umfangreiches Archivmaterial, Interviews mit zahlreichen führenden Historikern und die bewegende Suche nach den wenigen noch lebenden Zwangsarbeitern, die damals neben einheimischen Arbeitskräften in zunehmenden Maße eingesetzt wurden, machen den Film zu einem beeindruckenden Dokument über die deutsche Geschichte.
ARTE zeigt den Film als TV-Erstausstrahlung am 23. Juli 2010 um 20.15 Uhr. Im Ersten ist eine 45-minütige Fassung am 04. August 2010 um 23.15 Uhr zu sehen. Zur Filmvorführung laden wir Sie herzlich ein:
Freitag, 9. Juli 2010 um 20.00 Uhr
Filmforum im Museum Ludwig
Bischofsgartenstr. 1
50667 Köln.
Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine Diskussion mit Regisseur Christoph Weber, HR-Redakteurin Esther Schapira und WDR-Redakteurin Beate Schlanstein statt. Über Ihren Besuch würden wir uns freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Gudrun Hindersin
WDR Unternehmenssprecherin







