(openPR) Der Sommer 1939 ist heiß, an den Stränden Europas herrscht Hochbetrieb. Viele Menschen genießen die schöne Jahreszeit. Nur wenige Wochen später, am 1. September, beginnt der Zweite Weltkrieg, der 55 Millionen Opfer fordert. Haben die Europäer im Sommer ’39 tatsächlich nicht an Krieg geglaubt? Wie haben sie gelebt, was haben sie von der Zukunft erwartet? Sahen die Menschen die drohende Katastrophe auf sich zukommen?
Der 90minütige Dokumentarfilm „Sommer `39“ von Mathias Haentjes und Nina Koshofer wirft ein Licht auf den damaligen Alltag in Europa. Mit außergewöhnlichem Archivmaterial und eindrucksvollen Zeitzeugen-Interviews rekapituliert der Film Hitlers Kriegspolitik und vermittelt ein intensives Stimmungsbild von der damaligen Situation in verschiedenen europäischen Ländern. Unter anderem erinnern sich die Schriftstellerin Madeleine Riffaud (damals 15), der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki, (damals 19), der Filmregisseur Andrzej Wajda (damals 13), die Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich-Nielsen (damals 22), der TV-Komiker Dennis Norden und der Schriftsteller Pavel Kohout (damals 10) an „ihren“ Sommer 1939.
„Sommer ’39“ (Redaktion Sabine Rollberg WDR-ARTE, Gudrun Wolter WDR, Produktion TAG/TRAUM) ist als TV-Erstausstrahlung bei ARTE am 12.8.2009 um 21.00 Uhr, im WDR Fernsehen am 31.8.2009 um 23.15 Uhr zu sehen.
Wir laden Sie herzlich ein, den Film in Anwesenheit der Filmemacher und der Redaktion, des Autors Werner Biermann, der das gleichnamige Buch zum Film geschrieben hat, sowie des Kölner Zeitzeugen Franz Lottner zu sehen am
Mittwoch, 12. August 2009 um 20.00 Uhr
Filmforum im Museum Ludwig
Bischofsgartenstr. 1
50667 Köln
Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine Diskussion statt, zu der alle Besucher ebenfalls herzlich eingeladen sind.








