(openPR) 145-minütige Aufzeichnung des Dramas von Friedrich Schiller in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg im Düsseldorfer Schauspielhaus im April 2009
Das von Friedrich Schiller 1784 geschriebene bürgerliche Trauerspiel „Kabale und Liebe“ handelt von der Liebe des adligen Ferdinand und der bürgerlichen Luise. Andreas Kriegenburg, „Faust“-Preisträger 2008, gelingt es in seiner Inszenierung im Düsseldorfer Schauspielhaus im April 2009 eindrucksvoll, die im 18. Jahrhundert angesiedelte Geschichte in die Gegenwart zu übertragen: das karge, in weiß gehaltene Bühnenbild, der Verzicht auf Requisiten, moderne Kostüme, die durch einen E-Bass-Spieler live auf der Bühne vorgetragene Musik und wohl dosierte Komik sind Beispiele dafür. Die Inszenierung fokussiert das Theaterspiel auf den Kern des Schillerschen Stücks: Die Kraft der Liebe, die sich gegen alle äußeren und inneren Widerstände durchsetzt.
Die in HD gedrehte 145-minütige Fernsehaufzeichnung von János Darvas (Redaktion Sabine Rollberg WDR-ARTE, Martina Kaimeier WDR, Regina Rohde WDR) überträgt die außergewöhnliche Inszenierung des Theaterregisseurs mühelos in ein elektronisches Medium. In mal intensiven, fesselnden Nahaufnahmen, mal distanzierten, beobachtenden Bildern transportiert der Film feinfühlig Inhalt und Emotionen des Dramas. Der Zuschauer am Bildschirm ist zugleich auch Theaterbesucher: hautnah gefesselt von der Darstellung auf der Bühne und dramaturgisch geleitet wie in einem Dokumentarfilm. „Kabale und Liebe“ präsentiert sich so über 200 Jahre nach seiner Entstehung als zeitloses, modernes und nicht zuletzt aktuelles Stück Fernsehkultur.
Der Film ist bei ARTE als TV-Erstausstrahlung am Donnerstag, 5. November 2009 um 22.35 Uhr zu sehen.
Wir zeigen Ihnen „Kabale und Liebe“ vorab in HD in Anwesenheit von János Darvas und der Redaktion am
Dienstag, 6. Oktober 2009, um 19.30 Uhr
Düsseldorfer Schauspielhaus
Gustaf-Gründgens-Platz 1
40211 Düsseldorf
Der Eintritt ist für alle Bescuher frei. Anmeldung erbeten bei PR Köln.







