(openPR) Einfühlsame Hilfe vom Zahnarzt gefragt
- Essstörung zeigt sich an schadhaften Frontzähnen
- Magensäure greift den Zahnschmelz an
- Defekte Zähne lassen sich heilen
Berlin (zahnärzte edelweiss/18.06.2010) „Bulimie ist wegen der ständig im Mund wirkenden Magensäure eine große Gefahr für die Zähne“, sagt Dr. Simone Schauer, Zahnärztin bei edelweiss in Berlin Charlottenburg. Die Spezialistin für Zahnästhetik wird immer wieder von Patienten aufgesucht, deren Zähne unter einer Essstörung bereits stark gelitten haben. Häufiges Problem: Schäden an den Frontzähnen, besonders an deren Schneidekanten. Schon die so genannte Zahnhalskaries und empfindliche Reaktionen auf Heißes, Kaltes, Süßes oder Saures können ein bedenklicher Hinweis auf sich anbahnende Zahnschäden sein. Wird die Problematik rechtzeitig erkannt, hilft eine auf das Krankheitsbild abgestimmte Zahnpflege. Gänzlich verhindern lassen sich Zahnschäden bei einer ausgeprägten Bulimie jedoch nicht. „In den meisten Fällen ist es unsere Aufgabe, den ästhetischen Gesamteindruck des Mundbereiches wieder herzustellen“, so Zahnärztin Schauer. Für defekte Frontzähne bieten sich Veneers aus Keramik an. Mit den hauchdünnen Verblendschalen kann man den Zähnen ihr ursprüngliches Aussehen zurückgeben. Gleichzeitig entsteht eine Art Schutzwall gegen erneute Säureattacken.
Dass diese Säureattacken eine so verheerende Wirkung auf die Zähne haben, liegt an der Intensität, mit der Magensäure bei Bulimie-Kranken mehrmals täglich in den Mundraum gelangt. Normalerweise neutralisiert Speichel die Säuren, die bei der Nahrungsaufnahme die Zähne gefährden. Nach dem Erbrechen läuft dieser Vorgang jedoch erheblich verzögert ab. Die Magensäure hat mehrere Stunden Zeit zu wirken. Sie löst dabei Mineralien aus dem Zahnschmelz und erweicht ihn. Wer in dieser Situation die Zähne putzt, entfernt dabei auch den erweichten Zahnschmelz. Unmittelbar nach dem Erbrechen oder nach der Aufnahme säurehaltiger Speisen oder Getränke sollte man deshalb auf das Zähneputzen verzichten. Alternativ kann man zu neutralisierenden Mundspülungen greifen, Milch oder reichlich Wasser trinken.
„Für Menschen mit Essstörungen ist es wichtig, in möglichst kurzen Intervallen Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt wahrzunehmen und die Zähne professionell reinigen zu lassen“, meint Simone Schauer aus der Zahnarztpraxis edelweiss in Berlin. Sie weiß, dass von Magensäure zerstörte Zähne Bulimie-Patienten auch psychisch zu schaffen machen. Sie fühlen sich unattraktiv, lächeln nicht mehr und verweigern oft jegliche Kommunikation aus Angst, die Zahndefekte könnten auf andere abstoßend wirken. Eine vertrauensvolle Beratung beim Zahnarzt, Tipps für eine auf die Essstörung abgestimmte Mundhygiene und die ästhetische Restaurierung von Schmelzdefekten sind erste Schritte, aus dem Kreislauf Bulimie auszubrechen. Weitere Infos zu zahnmedizinischer Hilfe in Berlin Charlottenburg unter www.zahnaerzte-edelweiss.de.











