(openPR) Die Textilbranche gehört zu den emotionalsten Branchen der Wirtschaft. Wandel ist Konstante. Keine Produktgattung verändert sich so schnell. Die Markenvielfalt ist so groß wie die Modetrends, die sich weltweit täglich ändern.
Das sind wahrlich keine günstigen Bedingungen, als Marke in den Köpfen der Konsumenten zu landen.
Für die Markenbildung kommt erschwerend hinzu, dass die Markenpackung (Markenlabel) am Point of Sale zu den kleinsten der Welt gehört. Das Modelabel, Wertmarke und Signal der Markenstory, braucht Verstärker-Funktionen für Sichbarkeit+Differenzierung, um die Kaufentscheidung zu gewinnen. Die Produkte werden durch die Trends über alle Marken bestimmt, sind gleicher. Konsumenten verlieren den Überblick und entscheiden emotional. Entscheider (Marke, Filialisten, Franchise-Wirtschaft, Kaufhaus, Märkte, Handelsmarken) setzen im Markenraum (Brand Environment) schon erfolgreich auf Markenhoheit mit Shop in Shop Systemen, Flagshipstores, doch auch hier sind die physikalischen Faktoren ausgereizt, oder werden mangels Ideen nur standardmäßig abgewickelt, ohne durchgängiges Corporate Design.
Experten beobachten hier immer mehr Gleichheit, Reizüberflutung und Spannungslosigkeit, die kein höheres Markenerlebnis im Vergleich zum Online-Kauf mehr bietet. Schade und gefährlich. Nichts ist hautnaher als Mode.
„Der Mensch will sich in der realen Welt bewegen. Online ist nicht der Feind vom Point of Sale, sondern ein Teil im gesamten Kaufprozess. Es gilt jetzt“ so formuliert Wolfgang Streu, Hamburger Designer, Problemlöser und PoS Dramaturg, der hinter den Kulissen mit Marken-Entscheidern Marke+Mensch verbindet. „die Zeichen der Zeit zu verstehen. Aus dem Vollen schöpfen war gestern. Ökonomische Zwänge fordern bei kleinerem Etat mehr Ideenkraft zur Revitalisierung und Stärkung der Einkaufsziele. Wir brauchen am PoS mehr dramaturgische Inszenierung für authentische Markenerlebnisse, die Menschen emotional bewegen. Nur am starken PoS werden aus Kunden Stammkunden.“













