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Fatales Signal für die Aufarbeitung (25.06.2004)

04.04.200517:04 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Bürgerkomitee protestiert gegen Etatkürzungen bei der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Der Bundesinnenminister stellt die Arbeit der zentralen Institution zur bundesweiten Förderung der Aufarbeitung in Frage. Vor wenigen Tagen teilte er der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit, dass ihr Etat im laufenden Jahr von geplanten 4,2 auf 3,9 Millionen Euro gekürzt werden soll. Damit müssten die Zuschüsse für zahlreiche Projekte des laufenden Jahres gekürzt werden – vor allem solche, die gerade erst oder noch nicht begonnen haben. Viele der - ohnehin schon knapp kalkulierten - Vorhaben wären dann grundsätzlich in Gefahr. Dies ist im 15. Jahr nach der Friedlichen Revolution ein fatales Signal.

Stiftung macht Arbeit vieler Initiativen erst möglich – Weitere Kürzungen nicht hinnehmbar

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