(openPR) Kirchenglocken läuten heute das Lesbisch-schwule Stadtfest 2010 in Berlin ein. Ein feierlicher Gottesdienst in Berlin Schöneberg ist am Wochenende (12. bis 13. Juni 2010) die erste Auftaktveranstaltung des Großevents im Zeichen des Regenbogens, dem Zeichen der weltweiten Homosexuellenbewegung. Die Feier wird in Teilen in verschiedenen Sprachen (Italienisch, Englisch und Deutsch) gehalten. Die Ökumenische Rogate-Initiative lädt am Abend in die evangelische Zwölf-Apostel-Kirche zu einer Vesper. Beteiligte aus Politik und Kultur, aus der Aids-Prävention und von Hilfsinitiativen daran wirken mit.
Beginn der Rogate-Vesper ist am 11. Juni 2010, um 19.30 Uhr, in der Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin-Schöneberg, U-Nollendorfplatz.
Das Lesbisch-Schwule Stadtfest (auch Motzstraßenfest genannt) ist ein jährlich stattfindendes Straßenfest um den Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg. Veranstaltet wird es vom Berliner Regenbogenfonds. Es findet seit 1993 jährlich im Sommer statt und erstreckt sich über die Motzstraße, Eisenacher Straße, Fuggerstraße und die Kalckreuthstraße. Mit 420.000 Besuchern (Stand: 2007) ist es heute das größte homosexuelle Straßenfest in Europa.
Predigen wird der Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Schöneberg, Manfred Moll. Fürbitten sprechen u.a. franziskanische Ordensschwestern, Gaby Tupper, die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert sowie Vertreter aus schwul-lesbischen Verbänden der Hauptstadt. Musikalisch gestalten Bernhard J. Butler (Gesang) und Martin L. Carl (Orgel) den Gottesdienst.
Den genauen Ablauf des Gottesdienstes finden Sie hier: http://rogateberlin.files.wordpress.com/2010/06/2010-06-11-gemeindezettel-liturgie.pdf













