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Robbenjagd hat begonnen - 300.000 geplante Opfer

30.03.200508:53 UhrEnergie & Umwelt
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(openPR) Wie jedes Jahr wurden von der kanadischen Regierung wieder hunderttausende Robbenbabies zum Abschuss freigegeben. Besser gesagt zum Erschlagen. Denn die gängige Praxis ist das Erschlagen mit einem langen Holzknüppel. Daraufhin stellen sich viele Robben nur tot. Sie sind also während der Häutung teils noch bei Bewusstsein.

Auch für die Mütter bedeutet die Jagd Streß pur. Denn die Muttertiere versuchen ihre Jungen zu schützen - vergeblich. Gegen den Menschen und seine rohe, dekadente Brutalität haben die Tiere nur selten eine Chance.

Angeblicher Grund für die Bejagung ist der zurückgehende Fischbestand in den angrenzenden Meeren. Und damit ist weniger für die Fischfangflotten vorhanden. Also wird ein Tier, das schon immer dort lebt, als Konkurrenz gesehen und dezimiert, damit die Menschen damit fortfahren können die Fischbestände zu überfischen und damit weiterhin selbst für deren Rückgang zu sorgen.

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