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ETN und Project Blue Sea protestieren gegen geplantes Robbenmassaker

19.03.201008:38 UhrVereine & Verbände

(openPR) Much, 18.3.2010. Kanada plant, in diesem Jahr 390.0000 Robben zu töten. Trotz EU-Handelsverbot für Robbenprodukte hält Kanada an der Jagd fest. Das weltweit größte Massaker an Meeressäugetieren forderte in den vergangenen fünf Jahren bereits mehr als eine Million Opfer. In diesem Jahr hat Kanada die Tötungsquote um weitere 50.000 Tiere erhöht. Der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) und sein Partner Project Blue Sea protestieren gegen diese grausamen Pläne.



„Es ist schizophren. Obwohl wichtige Märkte weggebrochen sind und sich die Preise für Felle im Keller befinden, beharren die Kanadier auf diese grausame und unnütze Jagd“, äußert sich Sascha Regmann von der Meeresschutzorganisation Project Blue Sea, dem Partner des ETN e.V. zu der geplanten Tötung von 390.000 Robben.

Das Verhalten der kanadischen Politiker erscheint grotesk. Um der Robbenjagd eine uneingeschränkte Legitimation zu verschaffen und den Jägern Rückendeckung zu geben wird seit Neuestem in der Kantine des Parlaments in Ottawa Robbenfleisch auf der Speisekarte angeboten. Dies zog man in der Vergangenheit aufgrund des derben, unbeliebten Fleischgeschmacks noch nie in Erwägung.

Auch im Rahmen des G7 Finanzgipfels im kanadischen Iqaluit wurden erst kürzlich provokanterweise den Teilnehmern Robbenfleisch und Präsente aus Robbenfell angeboten. Die ausländischen Politiker reagierten auf diese Provokation, blieben dem Essen fern und verzichteten auf die Geschenke. „Wir begrüßen dieses konsequente und deutliche Verhalten der Politiker“, lobt Regmann. „Wir wünschen uns, dass die internationale Politik und allen voran die EU Kanada weiterhin unzweifelhaft deutlich macht, dass das Töten der Robben ein Ende finden muss.“

Fischereiministerin Gail Shea ist unterdessen in Sachen Robbenvermarktung unterwegs. Sie reiste nach China, um im Rahmen einer Pelz- und Lederproduktmesse für innigere Handelsbeziehungen zu werben. Auch wurde bei der Welthandelsorganisation (WTO) mittlerweile formal Einspruch gegen das EU-Handelsverbot eingelegt.

Die Situation für die Robben ist in diesem Jahr auch ohne eine Jagd schon schlimm genug. Die Eisschicht ist an der Nordostküste Kanadas derzeit sehr dünn und brüchig. Es ist zu befürchten, dass ein Großteil der neugeborenen Tiere in dieser Saison ertrinken wird. Denn es dauert einige Wochen, bis die Robbenbabys ihr Embryonalfell verlieren und ein schwimmfähiges Fell nachwächst.

Die Fangquote für die „Robbenernte“ 2010: 330.000 Sattelrobben, 50.000 Kegelrobben und 8.200 Klappmützenrobben. Die Jagd beginnt in wenigen Tagen, der Termin wird kurzfristig von Fischereiministerin Shea bekannt gegeben.

Unterstützen Sie den Protest von ETN und Project Blue Sea gegen das Massaker unter www.projectbluesea.de

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