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Prostata-Probleme: Können pflanzliche Mittel tatsächlich helfen?

01.06.201017:06 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Quälender Harndrang, Schmerzen und häufiges Wasserlassen machen in der zweiten Lebenshälfte vielen Männern zu schaffen. Die Beschwerden lassen sich mit pflanzlichen Präparaten ebenso gut lindern wie mit chemischen Medikamenten. Wichtig: Betroffene sollten sich so früh wie möglich behandeln lassen.



Stuttgart, 1.6.2010. Die Symptome sind unangenehm und im Alltag oft sehr belastend: Jeder zweite Mann über 60 Jahre leidet unter Beschwerden beim Wasserlassen oder nächtlichem Harndrang. Die häufigste Ursache dafür ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata (benigne Prostatahyperplasie / BPH). Denn die kastaniengroße Drüse beginnt bei den meisten Männern etwa ab dem 40. Lebensjahr zu wachsen. Je nach dem wie schnell und in welche Richtung sich die Wucherung entwickelt, kann es dadurch früher oder später zu Beschwerden der Harnröhre und / oder der Blase kommen.

Nur jeder Dritte lässt sich behandeln

Gemäß einer repräsentativen Befragung von 9000 Männern zwischen 50 und 80 Jahren geht aber nur ein Drittel der Betroffenen bei Beschwerden zum Arzt oder Heilpraktiker. „Probleme beim Wasserlassen zu ignorieren ist definitiv die falsche Strategie,“ sagt Dr. Wolfgang Widmaier, Heilpraktiker und Apotheker, von der Union Deutscher Heilpraktiker. „Generell sollte jeder Mann ab dem 45. Lebensjahr einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung gehen, um eine Krebserkrankung auszuschließen. Stellt der Arzt eine gutartige Vergrößerung der Prostata fest, sollte man so früh wie möglich etwas tun um die Beschwerden zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. So kann man einen operativen Eingriff oft hinausschieben oder manchmal sogar ganz vermeiden.“

Je früher, desto besser

Die Behandlungsmöglichkeiten der Naturheilkunde sind bei einer BPH ebenso wirksam wie die Therapien der so genannten Schulmedizin: So haben Studien mit pflanzlichen Präparaten im Vergleich mit synthetischen Präparaten ergeben, dass sich die Effekte beider Therapien nicht signifikant unterscheiden. Die pflanzlichen Präparate wurden jedoch deutlich besser vertragen.

Um die Beschwerden einer gutartigen Prostatavergrößerung zu behandeln sind u.a. Extrakte aus Brennesselwurzeln, Kürbiskernen und Sägepalmenfrüchten zugelassen. Diese Pflanzenstoffe wirken entzündungshemmend und können das Wachstum der Prostata verlangsamen oder sogar stoppen. Der Heilpraktiker kann außerdem Homöopathische Mittel verordnen.

Ein weiterer möglicher Ansatzpunkt ist der Ausgleich des Hormonhaushalts mit pflanzlichen Präparaten: Man nimmt an, dass das Wachstum der Prostata bei älteren Männern durch einen höheren Spiegel des „weiblichen“ Hormons Östrogen mit ausgelöst wird. Zur Behandlung eignen sich Substanzen aus bestimmten Pflanzen wie Sojabohnen, die so genannten Phytoöstrogene. Diese Stoffe scheinen in der Lage zu sein, die Östrogenrezeptoren zu besetzen und so die Wirkung des körpereigenen Östrogens zu blockieren.

Lebensstil als Risikofaktor

Über die symptomatische Therapie hinaus sollten Prostataerkrankungen immer auch unter ganzheitlichen Gesichtspunkten behandelt werden. Denn die BHP wird wesentlich vom Lebensstil beeinflusst. So wirken sich Stress, Bewegungsmangel und eine „ungesunde“ Ernährung bekanntlich negativ auf den Organismus aus und können indirekt auch das Wachstum der Prostata beeinflussen.

Eine geeignete ganzheitliche Behandlung um den Organismus insgesamt fit zu machen bietet zum Beispiel die Kneipp-Therapie mit ihren 5 aufeinander abgestimmten Säulen (Wassertherapie, Arzneipflanzentherapie, Bewegungstherapie, Ernährungstherapie und Ordnungstherapie). So lässt sich z.B. durch eine ausgewogene und vitalstoffreiche Ernährung Übergewicht vermeiden und damit eine übermäßige Östrogenproduktion. Die regelmäßige Darmentleerung wird gefördert, ebenso die Blasenentleerung - sofern man genug Wasser trinkt. Alle drei Faktoren beugen einer Prostataerkrankung vor. Bewegung und gezieltes Training kräftigt die Beckenbodenmuskulatur, kräftigt und verbessert die Durchblutung dieser Region, wodurch sich das Risiko für eine Erkrankung ebenfalls reduziert.

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