(openPR) Anlässlich der jüngsten Wahlpanne bei den Sozialdemokraten fordern die Jungen Liberalen den Rücktritt des Kreisvorstandes um den Vorsitzenden Johannes Jung.
"Eine Wahlpanne in dieser Größenordnung ist für jede demokratische und politische Organisation nicht haltbar. Insbesondere durch die aktuell bekanntgewordenen Umstände eines Wahlpfusches kann eine Fortsetzung der Kreisgeschäfte durch den derzeitigen Vorstand nicht mehr zielführend sein", so Gänger (21), Kreisvorsitzender der JuLis.
"Der SPD-Vorstand könne sich auf lange Sicht nicht dem Vorwurf entziehen, dass er über eine mögliche Wahlfälschung nicht informiert gewesen sei, denn schließlich ist gerade in Anbetracht der hohen Zahl an nicht-gültigen Stimmen (etwa 27) während des Wahlvorganges die Berufung auf eine Unwissenheit des Vorstandes sehr zweifelhaft und senkt zudem die Glaubwürdigkeit des gesamten Kreisverbandes", ergänzt Gänger.
"Auch bei einer eventuellen Sachlage, dass der Kreisvorstand der SPD sich erfolgreich gegen die Vorwürfe des Nichtwissens zur Wehr setzen würde, bleibt jedoch Wesentliches unabänderbar bestehen, nämlich der deutliche Vertrauensverlust bei den SPD-Basismitgliedern und letztlich auch bei den Karlsruher Bürgerinnen und Bürger", so Gänger abschließend.






