(openPR) In nahezu 70% aller österreichischen Gemeinden ist ein Lebensmittelfilialist zu finden. Der filialisierte und organisierte Lebensmitteleinzelhandel erreicht mit seinen Standorten rund 92% der österreichischen Bevölkerung.
Keinen Lebensmittelfilialisten gibt es in rund 700 Gemeinden. Dabei handelt es sich um kleine Orte insbesondere in der Steiermark, in Niederösterreich und in
Oberösterreich.
Trend: Lebensmittelfilialisten in Österreich in rund 70% der Gemeinden
Knapp 70% der Gemeinden in Österreich verfügen über einen filialisierten oder organisierten Marktteilnehmer aus dem Lebensmittelhandel. Während manche, vor allem in den Städten, die Qual der Wahl haben, gibt es aber auch noch rund 700 Gemeinden in Österreich, wo es keinen Lebensmittelfilialisten gibt. Als filialisierte und organisierte Marktteilnehmer werden solche bezeichnet, die mehr als 5 Standorte und eine überregionale Bedeutung in Österreich haben. Der Umsatzanteil dieser Marktteilnehmer erreicht hierzulande circa 98%.
Trend: Anzahl der Lebensmittelgeschäfte geht weiter zurück!
Im österreichischen Einzelhandel sperren jährlich rund 1% der Geschäfte zu. Ähnlich verhält es sich im Lebensmitteleinzelhandel. Dabei handelt es sich nicht nur um kleine selbständige Händler. Auch die Filialisten optimieren und bereini-gen ihr Filialnetz. Zuletzt schritt die Konsolidierung des Marktes durch die Über-nahme von Adeg-Filialen durch Rewe und Spar sowie durch die Schließung von Zielpunkt-Geschäften voran.
Trend: Burgenland hat die höchste Dichte im Lebensmittelhandel!
Im Burgenland kommen auf eine Lebensmittelfiliale nur rund 496 Haushalte. Das ist die höchste Dichte an Lebensmittelgeschäften in Österreich. Rechnerisch die geringste Dichte hat Wien mit etwa 1.100 Haushalten pro filialisertem Geschäft. Mit mehr als 1.000 Geschäften hat Niederösterreich die meisten Supermärkte im Bundesländervergleich, hier wurden aber auch die meisten Geschäfte im vergangenen Jahr zugemacht.
Lebensmittelfilialisten nahezu flächendeckend in Österreich vertreten
Rund 5.130 Geschäfte des filialisierten und organisierten Lebensmitteleinzelhandels gibt es in Österreich. Mit einer Gesamtverkaufsfläche von mehr als 2,8 Millionen Quadratmetern deckt der filialisierte Lebensmittelhandel rund 70% aller Gemeinden und 92% der Bevölkerung mit seinem Angebot ab. Für einen Stadtbewohner hierzulande ist es daher selbstverständlich, zwischen zwei bis drei Supermärkten für seinen täglichen Lebensmitteleinkauf wählen zu können. In Wien gibt es immerhin rund 750 filialisierte Lebensmittelgeschäfte, in Graz sind es etwa 140.
Hingegen müssen sich nahezu 700 Gemeinden in Österreich entweder nur mit kleinen nicht filialisierten Lebensmittelgeschäften zufrieden geben oder den Weg in eine Nachbargemeinde auf sich nehmen, um Lebensmittel einkaufen zu können. Es handelt sich hierbei vorwiegend um bevölkerungsarme Gemeinden, insbesondere in der Steiermark (über 200 Gemeinden), in Niederösterreich (nahezu 150 Gemeinden) und in Oberösterreich (125 Gemeinden).
Marktbereinigungsprozess geht weiter
Die Anzahl der Standorte im österreichischen Einzelhandel ist insgesamt rückläufig. Auch im filialisierten Lebensmittelhandel sinkt die Anzahl der Standorte. Im Vergleich zum Jahr 2009 gibt es heuer mehr als 100 filialisierte Geschäfte weniger. Nach der Übernahme durch die Rewe wurden einige Adeg-Geschäfte geschlossen, Zielpunkt hat sich aus Salzburg zurückgezogen. “Der filialisierte und organisierte Lebensmittelhandel erreicht hierzulande rund 98% des Ge-samtbranchenumsatzes und dies bei einer nahezu flächendeckenden Abdeckung. Es verwundert daher nicht, wenn nur mehr punktuell expandiert und immer stärker in die Optimierung des bestehenden Filialnetzes investiert wird“, erklärt Mag. Mark Ruhsam, Marketingleiter von RegioData Research.
Burgenland hat die höchste Outletdichte im Lebensmittelhandel
In Relation zur Haushaltsanzahl hat das Burgenland die höchste Dichte an filialisierten Lebens-mittelgeschäften. Im Vergleich dazu ist die rechnerische Dichte in Wien relativ gering. Hier kommen auf eine Filiale rund 1.100 Haushalte .
Von allen Bundesländern gab es letztes Jahr nur in Wien und Salzburg einen Zuwachs bei den filialisierten Lebensmittelgeschäften. Die meisten Lebensmittelfilialen finden sich mit über 1.000 Geschäften in Niederösterreich. Hier wurden jedoch so wie in Oberösterreich auch die meisten Lebensmittelgeschäfte geschlossen.













