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KAUFKRAFT: ÖSTERREICH RANGIERT AUF PLATZ 7 IN EUROPA

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ÖSTERREICH RANGIERT AUF  PLATZ 7 IN EUROPA
ÖSTERREICH RANGIERT AUF PLATZ 7 IN EUROPA

(openPR) Die durchschnittliche Kaufkraft der Österreicher ist im vergangenen Jahr um knapp 3% nominell gewachsen und erreicht damit ein Niveau von nahezu 20.000 Euro pro Kopf im Jahr. Damit nehmen wir den 7. Platz im europäischen Kaufkraftranking ein. Erfreulich ist auch, dass im langjährigen Vergleich betrachtet, ehemalige Randbezirke überdurchschnittlich aufgeholt haben.



Trend: Rund 20.000 Euro pro Kopf im Jahr!

Die durchschnittliche Kaufkraft eines Bewohners Österreichs erreicht aktuell nahezu 20.000 Euro im Jahr. Damit belegen wir den 7. Platz im Ranking der kaufkräftigsten Länder Europas nach Luxemburg, der Schweiz, Norwegen, Großbritannien, Schweden und Dänemark. Auch im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von knapp 3% nominell und 0,6% real.

Trend: Niederösterreich gewinnt, Randbezirke holen auf!

Seit Jahren schon bewegt sich die durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Salzburg auf einem ähnlich hohen Niveau und erreicht aktuell circa 20.200 Euro pro Kopf im Jahr. Langfristig betrachtet, profitiert jedoch Niederösterreich dank des Kaufkraftzuflusses aus Wien am meisten. Auch zwischen den Bezirken werden die Kaufkraftunterschiede immer geringer. Überdurchschnittliche Steigerungen registrierten zwischen 2008 und 2013 Randbezirke wie Zwettl (+16%), Hollabrunn (15%) und Horn (14%).

Trend: Mehr Arbeitslose, weniger Kaufkraft, weniger Retailumsatz?

Arbeitslosigkeit ist natürlich eine ernste Sache – vor allem für die Arbeitslosen. Wenn sie steigt, wird aber sofort auch befürchtet, dass dadurch weniger konsumiert und der Einzelhandel kollabiert. Geringfügige Schwankungen bei der Arbeitslosenquote haben jedoch keine merkliche Auswirkung auf das Einzelhandelsvolumen. Selbst eine für österreichische Verhältnisse dramatische Steigerung der Arbeitslosigkeit 3 Prozentpunkten hätte rein rechnerisch nur einen Rückgang des Einzelhandelsvolumens von 1% zur Folge.


Kaufkraft wächst langsam aber kontinuierlich weiter!

Österreich belegt den 7. Platz im Ranking der kaufkräftigsten Länder Europas. Damit stehen einem Bewohner Österreichs mit 19.580 Euro um nur 140 Euro weniger als einem Dänen oder um 330 Euro weniger als einem Schweden zur Verfügung. Zwischen einem Österreicher und einem Luxemburger ist der Unterschied deutlich höher – hier verfügen nämlich die Bewohner im Schnitt über 31.110 Euro pro Kopf im Jahr und sind damit die reichsten in Europa.
Auch im Vergleich zum Vorjahr ist die durchschnittliche Kaufkraft in Österreich gestiegen und zwar um 3% nominell sowie um 0,6% real.

„Dieses geringe aber kontinuierliche Wachstum ist erstaunlich, bedenkt man, dass wir bereits ein sehr hohes Niveau erreichen“, kommentiert DI Wolfgang Richter, Geschäftsführer von RegioData Research. „Natürlich kann dieser Wert nicht auf alle Bewohner Österreichs übertragen werden, jedoch verringern sich auch die regionalen Unterschiede immer mehr“, so Richter.

Niederösterreich profitiert von Wien, Randbezirke holen auf!
Im Bundesländerranking führt nach wie vor Wien, gefolgt von Salzburg und Niederösterreich, die sich beide den zweiten Platz teilen. Die Unterschiede zwischen dem ersten und zweiten Platz sind nur noch minimal und betragen aktuell rund 20 Euro pro Kopf.

Während sich der Kaufkraftanstieg Wiens und Salzburgs immer mehr verlangsamt, profitiert Niederösterreich nach wie vor von dem Kaufkraftzufluss aus Wien. Wohlhabende Wiener ziehen in die Nachbarsgemeinden der Bundeshauptstadt nach Niederösterreich.
Waren bis vor einigen Jahren die südliche und westliche Umgebung Wiens sehr beliebt, so gibt es einen Kaufkraftzuwachs nun auch nördlich von Wien. Davon profitieren Bezirke, wie Tulln, Korneuburg, Mistelbach und Gänserndorf. Mit Ausnahme von Gänserndorf registrierten all diese Bezirke einen Kaufkraftzuwachs von je 11% bis 12% in den vergangenen fünf Jahren. Im gleichen Zeitraum wuchs die durchschnittliche Kaufkraft in Österreich um 11%.
Während die wohlhabenden Bezirke Österreichs nur noch unterdurchschnittlich wachsen – unter 11% - holen ehemalige Randbezirke auf. So zum Beispiel konnten Hartberg (13%), Zwettl (16%), Hol-labrunn (15%), Feldbach (15%) oder Lienz (12%) überdurchschnittlich wachsen.

Mehr Arbeitslose führen nicht automatisch zu weniger Einzelhandelsumsatz!

Von den rund 20.000 Euro, die einem Österreicher durchschnittlich pro Jahr zur Verfügung stehen, kann der Einzelhandel etwa ein Drittel binden. Berücksichtigt man nun die durchschnittlichen Einkommensverluste, die durch die Arbeitslosigkeit entstehen und die Tatsache, dass einkommensschwache Bevölkerungsschichten von der Arbeitslosigkeit betroffen sind, gehen dem Einzelhandel pro Arbeitslosen etwa 3.000 – 3.500 €/Jahr verloren.
Wenn die Arbeitslosigkeit in Österreich rein rechnerisch um 1% zunehmen würde, entspräche das etwa einem Verlust im Einzelhandel von 220 Mio. €. Bei einem gesamten Einzelhandelsvolumen von 60,5 Mrd. € macht das nur 0,35% aus.

Selbst eine für österreichische Verhältnisse dramatische Steigerung der Arbeitslosigkeit um 3 Prozentpunkte hätte rein rechnerisch nur einen Rückgang des Einzelhandelsvolumens von nur 1% zur Folge. Die jährlichen Schwankungen seit 2002 sind jedoch viel höher.
Es gibt andere Einflussfaktoren, die sich auf die Handelsentwicklung stärker als die Arbeitslosigkeit auswirken. Dabei greifen vor allem psychologische Faktoren: Wenn die Arbeitslosigkeit steigt, steigt auch die Angst der Nicht-Arbeitslosen. Sie werden vorsichtiger und kaufen weniger ein. Doch auch dieser Effekt ist in Österreich kaum zu beobachten. Außer im schlimmen Krisenjahr 2008 korrelieren Arbeitslosigkeit und Einzelhandelsvolumen kaum.

______________________________________
RegioData Research erhebt und berechnet als Marktführer seit über 20 Jahren jährlich Daten zur Kaufkraft in Österreich und allen anderen europäischen Ländern. Die hier angeführten Informationen basieren auf Daten aus den RegioData Kaufkraftkennziffern Ausgaben 2008-2013.

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